Post Tenebras Lux (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlos Reygadas |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-11-22 |
| Einspielergebnis | 276.580 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (139 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Juan und Nathalia haben sich einen Traum erfüllt: ein Anwesen auf dem Land, fernab der Stadt, wo ihre Kinder Rut und Eleazar unbeschwert in der Natur aufwachsen sollen. Doch die Idylle bekommt schnell Risse. Zwischen den Eltern häufen sich Missverständnisse und Vorwürfe, die sich immer wieder um ihr Sexualleben drehen, das Juan als lustlos und öde empfindet. Dazu kommt ein beunruhigender Zug in Juans Charakter: Er schlägt gelegentlich auf die Hunde des Anwesens ein, ausgerechnet auf jenes Tier, das ihm am meisten bedeutet. Die Sehnsucht nach einem harmonischen Leben mit der Natur entpuppt sich als Illusion, denn das Haus wird sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinn von einer dämonischen Präsenz heimgesucht.
Entstehungsgeschichte
Der 2012 entstandene Film stammt von Regisseur Carlos Reygadas. In den Hauptrollen sind Adolfo Jimenez Castro, Nathalia Acevedo, Willebaldo Torres und Rut Reygadas zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein familiäres Beziehungsdrama mit unheimlichen, fast übernatürlichen Elementen – eine Kombination, die den Alltag des Paares nie nur als realistische Bestandsaufnahme erscheinen lässt, sondern als etwas, das von Anfang an von einer unterschwelligen Bedrohung durchdrungen ist. Dass die dämonische Erscheinung wörtlich genommen wird, verschiebt den Ton vom klassischen Ehedrama hin zu etwas Rätselhafterem: Die Landidylle wird nicht bloß enttäuscht, sondern regelrecht heimgesucht. Die Besetzung mit Rut Reygadas, die im Film eine Figur mit demselben Vornamen spielt, deutet auf eine sehr persönliche, familiäre Anlage des Projekts hin, ohne dass sich daraus mehr als diese Beobachtung ableiten ließe. Auch Juans Gewalt gegen die Hunde, insbesondere gegen das Tier, das er am meisten liebt, wirkt als wiederkehrendes Motiv, das die Widersprüche seines Charakters unmittelbar sichtbar macht, statt sie nur zu erzählen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass er ein Nischenpublikum erreicht hat, das gespalten reagiert. Über ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung 2012 bleibt der Film als reines Drama mit unheimlichem Unterton eine Ausnahme innerhalb des Genres, das sich meist auf realistische Konflikte beschränkt. Die Verbindung von zwischenmenschlicher Zerrüttung und einer buchstäblich dämonischen Bedrohung setzt ihn deutlich von konventionellen Beziehungsdramen ab.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adolfo Jimenez Castro als Juan
- Nathalia Acevedo als Natalia
- Willebaldo Torres als Siete
- Rut Reygadas als Rut
- Eleazar Reygadas als Eleazar
- Suemi Valderrama als Samantha
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Verfügbarkeit
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