Please Give (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicole Holofcener |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-04-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.313.829 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kate und ihr Mann Alex führen in Manhattan ein Geschäft für Vintage-Möbel, das sie mit Objekten aus den Wohnungen Verstorbener bestückt. Ihre Kundschaft gehört der gehobenen Mittelschicht an, während Kate selbst mit einem schlechten Gewissen lebt: Sie mag schöne Dinge, empfindet aber Scham gegenüber Obdachlosen und verweigert ihrer Teenager-Tochter teure Kleidung. Nebenan lebt eine alte, mürrische Frau, um die sich deren zwei Enkelinnen kümmern. Rachel arbeitet in einer Praxis, die auf Mammografien spezialisiert ist, Mary in einem Kosmetikstudio. Über die Nachbarschaft entstehen Berührungspunkte zwischen den Familien, aus denen sich das Geflecht der Geschichte entwickelt. Keiner der Beteiligten hat es dabei sonderlich leicht.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2010 und wurde von Nicole Holofcener inszeniert. In den Hauptrollen sind Catherine Keener als Kate, Amanda Peet als Mary, Oliver Platt als Alex und Rebecca Hall als Rachel zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die von Schuldgefühlen, Nachbarschaftskonflikten und Alltagsspannungen erzählt, ohne auf große dramatische Zuspitzungen zu setzen. Dass gleich vier Frauenfiguren – Kate, ihre Tochter, Rachel und Mary – im Zentrum stehen, deutet auf ein Ensemblestück hin, das unterschiedliche Lebensentwürfe nebeneinanderstellt: die Käuferin von Nachlässen, die im Gesundheitswesen Tätige, die in der Schönheitsbranche Arbeitende. Der Handel mit Gegenständen von Verstorbenen als Ausgangspunkt für eine Geschichte über schlechtes Gewissen und Wohlstand legt nahe, dass es dem Film weniger um äußere Handlung als um moralische Grauzonen im Alltag geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile 15 Jahre vergangen. Innerhalb der Tragikomödien über urbane Mittelschichtsmilieus reiht sich der Film mit seiner Kombination aus Alltagsbeobachtung und leiser Selbstironie ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Stellung innerhalb des Genres ablesen ließe.
Bilder



Besetzung & Stab
- Catherine Keener als Kate
- Amanda Peet als Mary
- Oliver Platt als Alex
- Rebecca Hall als Rebecca
- Ann Morgan Guilbert als Andra
- Lois Smith als Mrs. Portman
- Sarah Steele als Abby
- Thomas Ian Nicholas als Eugene
- Elizabeth Keener als Cathy
- Elise Ivy als Marissa
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Verfügbarkeit
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