Perras (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guillermo Ríos |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-04 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (317 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Klasse 3A der Calmecatl Junior High ist etwas Schreckliches geschehen. Niemand darf das Klassenzimmer verlassen, bis feststeht, wer die Schuld trägt. Was als Suche nach der Verantwortung beginnt, öffnet den Blick auf das Innenleben einer Gruppe von Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden.
Die Situation im abgeschlossenen Raum wird zum Anlass, die Moral, die Spiele, die Vorstellungen von Schönheit und die erwachende Erotik dieser Mädchen sichtbar zu machen. Welches Thema im Vordergrund steht, lässt sich kaum auf eines festlegen. Es geht um die Entdeckung der Sexualität, um Diskriminierung und Zufall, um Drogen und Mutterschaft, um Traditionen, Verrat, Macht und Liebe.
So entsteht das Bild einer vielschichtigen Wirklichkeit, erzählt von jungen Frauen in ihren Zwanzigern, die in die Rollen von 14- bis 15-jährigen Mädchen schlüpfen.
Entstehungsgeschichte
Guillermo Ríos führte Regie, der Film stammt aus dem Jahr 2011. Claudia Zepeda, Karen de la Hoya, Scarlet Dergal und Alenka Ríos gehören zum Ensemble. Die Besetzung besteht aus Schauspielerinnen, passend zu einer Geschichte, in der eine Gruppe von Mädchen im Mittelpunkt steht.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Liebesfilm verbinden sich hier in einer ungewöhnlichen Form. Der Thrilleranteil ergibt sich aus der Grundsituation: Ein Vorfall, dessen Urheber unbekannt ist, und ein Raum, den niemand verlassen darf, erzeugen Druck und Misstrauen. Der dramatische Kern liegt in der Fülle an Themen, die im Laufe dieser Situation zutage treten.
Die Anlage erinnert an ein Kammerspiel. Der abgeschlossene Klassenraum bündelt die Figuren an einem Ort und zwingt sie, sich miteinander auseinanderzusetzen. So wird aus der Suche nach der Schuld ein Mosaik unterschiedlicher Lebenslagen und Haltungen.
Die Erzählung gleicht damit einem großen Wandbild. Statt einer einzelnen Hauptfigur steht eine Gruppe im Zentrum, deren Mitglieder jeweils eigene Erfahrungen mitbringen. Der Liebesaspekt ist dabei nur eines von vielen Themen. Dass erwachsene Darstellerinnen die Jugendlichen spielen, schafft zusätzlich eine gewisse Distanz zum Geschehen, die den nüchternen Blick auf heikle Themen erleichtert.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 erzielt der Film eine gute Bewertung. Grundlage sind einige hundert Stimmen, eine schmale, aber deutliche Basis, die auf ein überwiegend positives Urteil schließen lässt. Seit dem Erscheinen sind 15 Jahre vergangen.
Im Jugenddrama nimmt der Titel eine eigene Position ein, weil er die Spannung einer Schuldsuche mit einem breiten Panorama jugendlicher Erfahrungen verbindet. Die Vielzahl der angesprochenen Themen macht ihn zu einem Ensemblefilm, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
Bilder



Besetzung & Stab
- Claudia Zepeda als María del Mar
- Karen de la Hoya als Tora
- Scarlet Dergal als Sofía
- Alenka Ríos als Ana Ceci
- Steph Bumelcrownd als Iris
- Andrea Pedrero als Diana
- Kariam Castro als Andrea
- Denis Montes als Alejandra
- Eva Luna Marenco als Frida
- Natalia Zurita als Patricia
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Verfügbarkeit
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