Perdita Durango (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Álex de la Iglesia |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-10-31 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 7.552.917 $ |
| Einspielergebnis | 2.957.970 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (250 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An der Grenze zwischen Mexiko und Texas treffen zwei Menschen aufeinander, die füreinander wie gemacht scheinen und genau deshalb gefährlich sind: Perdita, die sich als Hure durchschlägt, und Romeo Dolores, der als Bankräuber, Drogenkurier und Voodoopriester gleich mehrere kriminelle Existenzen in einer Person vereint. Aus ihrer Verbindung entsteht keine Idylle, sondern eine Spirale aus Gewalt, die sich fortsetzt, als die beiden aus einer Laune heraus ein Teenager-Pärchen entführen. Sie treiben mit ihren Gefangenen bizarre Spiele und schleppen sie mit nach Las Vegas, wo eine brisante Lieferung an den Gangsterboss Santos übergeben werden muss. Der Weg dorthin ist gesäumt von Toten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1997 unter der Regie von Álex de la Iglesia. In den Hauptrollen sind Rosie Perez und Javier Bardem als das zentrale Paar zu sehen, an ihrer Seite stehen Harley Cross und Aimee Graham als das entführte Pärchen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action und Thriller kündigt bereits an, dass hier Tempo und Härte im Vordergrund stehen, nicht psychologische Feinzeichnung. Die Anlage der Geschichte, in der ein kriminelles Paar durch Zufall und Willkür ein zweites Paar in seine Bahn zieht, erzeugt eine Struktur aus Spiegelungen: Zwei sehr unterschiedliche Beziehungen werden auf derselben Fahrt aneinander gerieben. Dass Voodoo und Drogenschmuggel, Bankraub und sexuelle Gewalt in einer einzigen Figur beziehungsweise Handlung zusammenkommen, zeigt eine Erzählweise, die auf Überzeichnung und Exzess setzt statt auf Zurückhaltung. Die Reise von der Grenzregion nach Las Vegas gibt der Geschichte zudem eine geografische Bewegung, die den moralischen Verfall der Reisenden begleitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1997 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb des Action-Thriller-Genres als ein Werk aus den späten neunziger Jahren verortet, in einer Zeit, in der explizite Gewalt und moralische Grenzüberschreitungen im Genre verstärkt Thema waren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rosie Perez als Perdita Durango
- Javier Bardem als Romeo
- Harley Cross als Duane
- Aimee Graham als Estelle
- Screamin' Jay Hawkins als Adolfo
- Don Stroud als Santos
- Demián Bichir als Catalina
- Santiago Segura als Shorty Dee
- Carlos Bardem als Reggie
- Alex Cox als Doyle
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Verfügbarkeit
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