Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Álex de la Iglesia |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.604.598 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (458 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Zirkus kreischen die Affen wild in ihren Käfigen, während draußen Menschen einander in einer ganz anderen Manege umbringen: im Spanischen Bürgerkrieg. Ein Clown wird von der republikanischen Armee zwangsweise eingezogen und steht plötzlich, noch in seinem Bühnenkostüm, mitten in einer Schlacht. Dort richtet er mit einer Machete ein Blutbad im Lager der Nationalen an.
Einige Jahre später, unter der Diktatur Francos, findet sein Sohn Javier Arbeit als trauriger Clown in einem Zirkus. Er trifft auf eine kaum glaubliche Sammlung von Randfiguren: den Mann aus der Kanone, einen Elefantendompteur, ein zerstrittenes Paar von Hundedresseuren. Vor allem aber begegnet er Sergio, dem zweiten Clown des Hauses, einem brutalen Mann, zerfressen von Hass und Verzweiflung. Zwischen den beiden entbrennt ein Kampf ohne jede Grenze um die Akrobatin Natalia, die schönste und zugleich grausamste Frau der Truppe.
Entstehungsgeschichte
Álex de la Iglesia hat den Stoff im Jahr 2010 als Spielfilm umgesetzt. Der deutsche Titel „Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod“ benennt die beiden Pole der Geschichte gleich mit, international läuft der Film als „The Last Circus“. In den tragenden Rollen stehen Carlos Areces, Carolina Bang, Antonio de la Torre und Manuel Tallafé vor der Kamera. Wer ihn sehen möchte, muss volljährig sein: Die Freigabe ab 18 passt zu einer Handlung, die mit einem Machetenmassaker beginnt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet fünf Genres, nämlich Abenteuer, Komödie, Drama, Horror und Thriller. Eine derart breite Mischung beschreibt einen Film, der sich keinem einzelnen Ton unterwirft. Die Figur des Clowns trägt diese Spannung schon in sich, denn sie soll belustigen und kann doch Schrecken verbreiten.
Die Anlage auf zwei Zeitebenen, erst der Krieg, dann die Jahre der Diktatur, verknüpft das Liebesdrama mit der Frage, was Gewalt in der nächsten Generation hinterlässt. Der Zirkus wird so zum Spiegel der Welt vor seinen Toren.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten liegt der Film im soliden oberen Mittelfeld. Die Bewertung stützt sich auf knapp fünfhundert Stimmen, eine überschaubare, aber tragfähige Basis. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht er für eine Spielart des Genrekinos, die Horror und Groteske mit einem historischen Drama verschränkt, ohne eines der Elemente dem anderen zu opfern.
Bilder







Besetzung & Stab
- Carlos Areces als Javier
- Carolina Bang als Natalia
- Antonio de la Torre als Sergio
- Manuel Tallafé als Ramiro
- Enrique Villén als Andrés
- Santiago Segura als Padre-Payaso tonto
- Alejandro Tejerías als Motorista-fantasma
- Manuel Tejada als Jefe de pista
- Gracia Olayo als Sonsoles
- Sancho Gracia als Coronel Salcedo
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Verfügbarkeit
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