Paradise Now (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hany Abu-Assad |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.395.627 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (297 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Khaled und Saïd sind seit ihrer Kindheit Freunde, verbunden durch das Leben in Nablus im Westjordanland. Als beide dazu bestimmt werden, sich als Selbstmordattentäter in Tel Aviv in die Luft zu sprengen, bleibt ihnen nur eine letzte Nacht im Kreis ihrer Familien – ohne dass sie sich wirklich verabschieden dürfen, denn ihr Vorhaben muss geheim bleiben. Am nächsten Morgen bringt man sie an die israelisch-palästinensische Grenze, die Sprengsätze bereits unsichtbar an ihren Körpern befestigt. Doch die Operation verläuft nicht wie vorgesehen: Die beiden verlieren sich aus den Augen und müssen, plötzlich auf sich allein gestellt, jeweils selbst entscheiden, wie ihre Geschichte weitergeht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Hany Abu-Assad. In den Hauptrollen sind Qais Nashif und Ali Suliman als die beiden Freunde zu sehen, an ihrer Seite Lubna Azabal und Amer Hlehel. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Thriller, Drama und Kriegsfilm zeigt, dass hier kein reines Actionkino angelegt ist, sondern ein Stoff, der Spannungselemente mit einer dramatischen, auf innere Konflikte ausgerichteten Erzählweise verbindet. Dass die Geschichte zwei enge Freunde in den Mittelpunkt stellt, die durch dieselbe Mission getrennt werden, verlagert den Fokus weg von der reinen Tat hin auf die individuellen Wege und Entscheidungen der beiden Männer. Die letzte gemeinsame Nacht, die aus Geheimhaltungsgründen kein echter Abschied sein darf, und der Verlust des Kontakts während der eigentlichen Operation setzen erzählerisch auf Trennung, Isolation und die Frage, wie sich Menschen in einer ausweglos erscheinenden Situation entscheiden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragend bewerteten Bereich seines Genrefelds. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des Kriegsdramas zu einem Werk macht, das schon seit längerer Zeit Teil des Genrekanons ist, ohne dass sich daraus eine gesonderte Rezeptionsgeschichte ablesen lässt. Innerhalb der Schnittmenge von Thriller und Kriegsfilm bleibt er ein Beispiel dafür, wie ein politisch aufgeladenes Thema über die persönliche Perspektive zweier Figuren erzählt werden kann.
Bilder







Besetzung & Stab
- Qais Nashif als Said
- Ali Suliman als Khaled
- Lubna Azabal als Suha
- Amer Hlehel als Jamal
- Hiam Abbass als Said's Mother
- Ashraf Barhom als Abu Karem
- Abdulrahman Thaher als Mechanic
- Mohamed Bustami als Abu Salim
- Dirar Suleiman als Taxidriver Said
- Jamel Daher als Car Owner (voice)
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Verfügbarkeit
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