Paradise Lost 2: Revelations (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Berlinger |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Krimi |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-07-28 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Jahre sind vergangen, seit Damien, Jason und Jessie als Teenager für die Morde an drei Kindern zu drakonischen Strafen verurteilt wurden. Der Film setzt an diesem Punkt an: Damien wartet auf die Entscheidung über seine Berufung, während sich um den Fall herum eine Gruppe von Aktivisten formiert hat, die von der Unschuld der drei Verurteilten überzeugt ist und sich öffentlich für sie einsetzt. Neue Interviews mit an dem Fall beteiligten Personen ergänzen das Bild, das sich seit der ursprünglichen Verurteilung gewandelt hat. Wie das Berufungsverfahren ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Paradise Lost 2: Revelations“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Bruce Sinofsky und ist als Dokumentarfilm angelegt. Vor der Kamera stehen Damien Echols, Jason Baldwin, Jessie Misskelley Jr. und John Mark Byers, allesamt Personen, die unmittelbar mit dem realen Kriminalfall verbunden sind, um den sich der Film dreht.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm mit kriminalistischem Schwerpunkt macht deutlich, dass hier kein nachgestelltes Drama, sondern eine Fortführung der Beobachtung eines realen Justizfalls vorliegt. Dass die Handlung fünf Jahre nach der Verurteilung ansetzt und explizit eine Aktivistengruppe sowie neue Zeugenaussagen einbezieht, zeigt eine Erzählform, die nicht auf einen abgeschlossenen Fall zurückblickt, sondern einen laufenden Prozess begleitet. Die Kombination aus Verfahrensverlauf, öffentlicher Unterstützerbewegung und aktuellen Interviews deutet auf eine mehrperspektivische Anlage hin, die unterschiedliche Stimmen zum selben Fall nebeneinanderstellt, ohne vorab eine Auflösung zu liefern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Seit dem Erscheinen im Jahr 2000 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als Teil einer länger zurückliegenden dokumentarischen Auseinandersetmung mit dem Fall markiert. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres steht er als Fortsetzung eines begonnenen filmischen Beobachtungsprozesses da, der sich der juristischen Aufarbeitung eines aufsehenerregenden Kriminalfalls widmet, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Rezeptionsaussagen ableiten ließen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Damien Echols als Self
- Jason Baldwin als Self
- Jessie Misskelley Jr. als Self
- John Mark Byers als Self
- Kathy Bakken als Self
- Steven Branch als Self
- Christopher Byers als Self
- Melissa Byers als Self
- Pam Echols als Self
- Jessie Misskelley Sr. als Self
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Verfügbarkeit
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