Joe Berlinger
Werdegang
Joseph „Joe" Berlinger wurde am 30. Oktober 1961 geboren. Er machte sich als amerikanischer Dokumentarfilmer bekannt, der in Zusammenarbeit mit Bruce Sinofsky Filme wie „Paradise Lost" über die West-Memphis-Drei, „Brother's Keeper", „Some Kind of Monster" und „Crude" schuf. Mit dem Journalisten Greg Milner verfasste er zudem das Buch „Metallica: This Monster Lives", das von seinem Weg von der schlecht aufgenommenen Produktion „Blair Witch 2" bis zur Arbeit mit der Band Metallica an „Some Kind of Monster" erzählt. Daneben war Berlinger an Fernsehserien wie „Homicide: Life on the Street", „D.C." und „FanClub" beteiligt. Sein erster Film als Regisseur war 1992 die Dokumentation „My Brother's Keeper" über den älteren Mann Delbart Ward aus Munnsville, New York, dem der Tod seines Bruders zur Last gelegt wurde. Berlinger schloss 1983 sein Studium an der Colgate University ab und lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in New York.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel von Joe Berlinger als Regisseur vertreten, davon zwei Filme und fünf Serien. Sie stammen aus den Jahren 2016 bis 2022, decken also einen Zeitraum von sechs Jahren ab. Thematisch dominieren Dokumentarfilm, Krimi, Drama und Mystery – ein Schwerpunkt, der sich in Titeln wie den Serienporträts über Jeffrey Dahmer, Ted Bundy und John Wayne Gacy sowie in Produktionen wie „Verschwunden – Tatort Cecil Hotel" und „Ermordet: Tatort Times Square" zeigt. Auch „Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile" und „Tony Robbins: I Am Not Your Guru" gehören dazu.
Einordnung
Der älteste Titel in unserem Katalog liegt 55 Jahre nach Berlingers Geburtsjahr, der jüngste 61 Jahre danach. Die Bewertungen der sieben Titel reichen von 6,4 bis 7,8 von 10, im Schnitt ergibt sich ein Wert von 7,1 von 10. Die Bandbreite zeigt eine insgesamt solide, aber nicht durchgängig gleich hohe Aufnahme der einzelnen Produktionen innerhalb unseres Bestands.
Filmografie (Regie)