Metallica: Some Kind of Monster (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Berlinger |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-10 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (250 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Band trifft sich im Studio, um ein neues Album aufzunehmen, und die Kameras sollen eigentlich nur diesen Prozess begleiten. Stattdessen geraten James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo in etwas, das weit über Songwriting hinausgeht. Alte Spannungen, unausgesprochene Konflikte und persönliche Krisen brechen auf, und die Aufnahmesituation wird zum Schauplatz einer Auseinandersetzung, die die Band an den Rand des Auseinanderbrechens bringt. Um diesen Prozess zu begleiten, wird der Psychologe Phil Towle als Vermittler engagiert, dessen Rolle im Verlauf des Films immer größer wird. Wie weit die Band an diesem Punkt tatsächlich war und wie die Situation sich löst, hält der Film bis zum Ende offen.
Entstehungsgeschichte
Bruce Sinofsky führte 2004 Regie bei diesem Dokumentarfilm über Metallica. Vor der Kamera stehen die Bandmitglieder James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo, die sich selbst spielen und ihre eigene Situation offenlegen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musikfilm verweist auf eine Anlage, die über die klassische Konzert- oder Studioaufnahme hinausgeht. Statt einer reinen Werkschau rückt hier ein zwischenmenschlicher Prozess in den Mittelpunkt, der sich aus der ursprünglichen Absicht der Albumdokumentation entwickelt hat. Dass mit Phil Towle eine externe, therapeutisch ausgerichtete Figur zentraler Bestandteil der Handlung wird, zeigt, wie stark sich der Fokus von der Musik auf die Dynamik innerhalb der Band verschoben hat. Die Erzählung lebt von diesem Nebeneinander aus Studioalltag und offen gelegten Konflikten, was dem Film eine ungewöhnliche Nähe zu seinen Protagonisten verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit rezipierten Bereich. Seit dem Erscheinen 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Konstellation des Films etwas ändert: Er bleibt ein Dokument einer Band in einer konkreten, offen verhandelten Krisensituation. Innerhalb des Musikdokumentarfilms markiert er einen Fall, in dem die Kamera nicht auf Bühnenmomente, sondern auf einen internen Klärungsprozess gerichtet ist, was ihn von reinen Tour- oder Konzertdokumentationen unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Hetfield als Self
- Lars Ulrich als Self
- Kirk Hammett als Self
- Robert Trujillo als Self
- Jason Newsted als Self
- Dave Mustaine als Self
- Bob Rock als Self
- Phil Towle als Self
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Verfügbarkeit
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