Pandora (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Park Jung-woo |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Action |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.938.145 $ |
| Einspielergebnis | 30.169.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (520 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jae-Hyeok lebt mit seiner Familie in einer südkoreanischen Kleinstadt und arbeitet im örtlichen Atomkraftwerk. Es war nie seine erste Wahl: Sein Vater und sein Bruder sind bei Unfällen in derselben Anlage ums Leben gekommen. Doch der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft, und er braucht das Geld. Sein Kollege Pyung-Sub äußert immer wieder Bedenken über die Sicherheit der Einrichtung, doch seine Beschwerden verhallen.
Dann tritt ein, was Pyung-Sub befürchtet hat. Ein Erdbeben löst Explosionen im Kraftwerk aus, und eine radioaktive Katastrophe scheint unausweichlich. Während die Nation in Panik verfällt, stehen Jae-Hyeok und seine Kollegen vor der Aufgabe, das Schlimmste zu verhindern, ausgerechnet in der Anlage, die seiner Familie schon zweimal zum Verhängnis wurde.
Entstehungsgeschichte
Park Jung-woo inszenierte den Film, der 2016 erschien. Nam-gil Kim spielt Jae-Hyeok, Jin-young Jung den Kollegen Pyung-Sub; zur Besetzung gehört außerdem Lee Kyung-young. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren macht deutlich, dass die Katastrophe nicht abgemildert gezeigt wird.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Action sind die Genres, und die Geschichte verteilt sie auf zwei Hälften. Vor dem Erdbeben ist „Pandora" ein Drama über Abhängigkeit: ein Mann, der in der Anlage arbeitet, die seine Angehörigen getötet hat, weil er keine Alternative sieht, und ein Kollege, dessen Warnungen niemand hört. Danach übernehmen Thriller und Action, wenn die Explosionen die Belegschaft zu Handelnden machen, die die Ausbreitung der Katastrophe eindämmen sollen.
Die Anlage folgt einem bekannten Muster des Katastrophenfilms: Die Gefahr wird angekündigt, ignoriert und tritt ein. Was die Geschichte davon abhebt, ist die Vorgeschichte der Hauptfigur. Jae-Hyeoks Verhältnis zum Kraftwerk ist nicht neutral, sondern von Verlust geprägt, und der Titel selbst ruft das Bild einer Büchse auf, die sich nicht mehr schließen lässt, sobald sie geöffnet ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung hoch aus, bei einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich. Zehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr 2016 steht der Film im Genre als Katastrophenthriller, der das Atomkraftwerk nicht als abstrakte Bedrohung, sondern als Arbeitsplatz zeigt, mit Menschen, die dort bleiben müssen, wenn alle anderen fliehen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kim Nam-gil als Jae-hyuk
- Kim Joo-hyun als Yeon-joo
- Kim Myung-min als President
- Lee Kyung-young als Prime Minister
- Kim Young-ae als Mrs. Seok
- Jung Jin-young als Pyung-sub
- Moon Jeong-hee als Jeong-hye
- Bae Gang-yoo als Min-jae
- Kim Dae-myung als Gil-seop
- Yoo Seung-mok als Mr. Kam
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Verfügbarkeit
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