Old Joy (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kelly Reichardt |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-25 |
| Budget | 300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (209 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mark und Kurt kennen sich seit Jahren, und ein gemeinsames Wochenende soll das offenbar bestätigen. Ziel ist eine heiße Quelle irgendwo in den Bergen, doch schon die Anfahrt gerät zur Odyssee: Die beiden verfahren sich auf einsamen Waldwegen, und die Ankunft am eigentlichen Ziel scheint zeitweise fraglich. Zwischen ihnen liegt vor allem Schweigen, unterbrochen von Kurts ausschweifenden Gedanken, etwa der Theorie, das Universum gleiche einem fallenden Tropfen. Mark hört zu, sagt wenig. Was als Bestätigung ihrer Freundschaft gedacht war, legt eher offen, wie weit sich beide bereits voneinander entfernt haben. Am Ende wirkt vieles unverändert, doch kleine Beobachtungen lassen offen, ob sich etwas bewegt hat.
Entstehungsgeschichte
"Old Joy" entstand 2006 unter der Regie von Kelly Reichardt. In den Hauptrollen sind Daniel London und Will Oldham zu sehen, Tanya Smith und Robin Rosenberg vervollständigen die Besetzung. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Reduktion auf zwei Figuren, eine Reise und wenig äußere Handlung macht deutlich, dass hier nicht Ereignisse, sondern der Zustand einer Freundschaft im Zentrum stehen. Das Genre Drama passt zu einer Erzählweise, die auf große Wendungen verzichtet und stattdessen auf Zwischentöne setzt: Schweigen, ausufernde Monologe, ein Ziel, das sich immer wieder verschiebt. Die Konzentration auf eine kleine Besetzung unterstützt diesen kammerspielartigen Charakter, bei dem die Landschaft und die Wegstrecke selbst zum Ausdruck des Zustands zwischen den beiden Männern werden. Dass am Ende vieles unklar bleibt, passt zu einer Geschichte, die weniger auf Auflösung als auf Beobachtung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Old Joy" im mittleren Bereich, wie es bei leiseren, figurenzentrierten Dramen ohne große Handlungsbögen häufig vorkommt. Der Film liegt inzwischen fast zwei Jahrzehnte zurück, was seine reduzierte, undramatische Erzählweise heute noch deutlicher von actionbetonteren Werken seiner Zeit abhebt. Innerhalb des Dramagenres steht er für eine Richtung, die Beziehungen nicht über Konflikte, sondern über Stille und kleine Gesten verhandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel London als Mark
- Will Oldham als Kurt
- Tanya Smith als Tanya
- Robin Rosenberg als Waitress
- Keri Moran als Lawnmower
- Autumn Campbell als Diner Patron
- Steven Doughton als Diner Patron
- Matt McCormick als Weed Salesman
- Darren Prolsen als Homeless Man
- Jillian Wieseneck als Diner Patron
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Verfügbarkeit
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