Nummer siebzehn (1932)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 63 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1932-07-18 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein leerstehendes Haus mit der Nummer siebzehn wird zum vorübergehenden Unterschlupf für eine Gruppe zwielichtiger Gestalten, die kurz zuvor einen Juwelenraub verübt haben. Detective Barton ist den Dieben bereits auf der Spur und stößt auf ihr Versteck. Im Inneren des Hauses spielen sich in der Folge mysteriöse Ereignisse ab, die sich zu einer verwickelten Zuspitzung steigern. Die Auflösung der Geschichte bleibt an dieser Stelle unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
„Nummer siebzehn“ entstand 1932 unter der Regie von Alfred Hitchcock. Zur Besetzung gehören Leon M. Lion, Anne Grey, John Stuart und Donald Calthrop. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery und Krimi zeigt eine Geschichte, die auf Verdichtung statt auf Breite setzt: ein einziges Haus, eine begrenzte Zahl an Figuren, ein Detective, der von außen in ein bereits laufendes Geschehen hineinstößt. Diese Anlage erzwingt eine Erzählweise, die auf Nähe, Enge und ständige Verschiebung von Wissen und Verdacht setzt – klassische Zutaten eines Kammerspiels mit kriminalistischem Kern. Dass die Handlung sich um einen bereits begangenen Raub und nicht um dessen Vorbereitung dreht, verschiebt den Fokus auf Aufdeckung und Verwirrung statt auf Planung. Die Häufung mysteriöser Vorfälle innerhalb eines einzigen Schauplatzes deutet auf eine Konstruktion, die stark mit Überraschung und Verrätselung arbeitet, bevor am Ende alle Fäden zusammengeführt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis von etwas mehr als hundert Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Rezeption, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1932 sind mittlerweile 93 Jahre vergangen, was den Titel in die frühe Phase des Tonfilms und in Hitchcocks britische Schaffensperiode einordnet, lange bevor sein Name zum Synonym für den Thriller wurde. Innerhalb der Genremischung aus Krimi, Mystery und Thriller steht „Nummer siebzehn“ damit als früher Beleg dafür, wie sich Spannungsdramaturgie und Rätselstruktur schon in kleinem Rahmen verbinden ließen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leon M. Lion als Ben
- Anne Grey als Nora
- John Stuart als Barton
- Donald Calthrop als Nora's Escort Brant
- Barry Jones als Henry Doyle
- Ann Casson als Rose Ackroyd
- Henry Caine als Mr. Ackroyd
- Garry Marsh als Sheldrake
- Herbert Langley als The Guard on Train (uncredited)
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Verfügbarkeit
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