Notre-Dame in Flammen (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Jacques Annaud |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (298 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 15. April 2019 bricht in Notre-Dame ein Feuer aus, dessen Folgen verheerend sind. Eine Verkettung unglücklicher Zufälle und gravierende Versäumnisse führen dazu, dass das Pariser Wahrzeichen den größten Schaden seiner Geschichte erleidet. Der Film zeichnet die Ereignisse des Brandes Minute für Minute nach.
Im Mittelpunkt stehen die Männer und Frauen, die bei einer riskanten Rettungsaktion ihr Leben einsetzen, um die Kathedrale vor der Zerstörung zu bewahren. Es sind die Einsatzkräfte der Pariser Feuerwehr, die erst im Februar 2019 bei einem anderen Brand Verluste erlitten hatten. Trotzdem entscheiden sich einige von ihnen freiwillig, sich für das Bauwerk in Gefahr zu begeben. Am Morgen des 16. April ist das Feuer gelöscht, Tote oder Schwerverletzte gibt es nicht.
Entstehungsgeschichte
Jean-Jacques Annaud inszenierte das Drama, das 2022 erschien. Der englische Titel lautet „Notre-Dame on Fire“. Samuel Labarthe, Jean-Paul Bordes, Mickaël Chirinian und Jérémie Laheurte sind in der Besetzung zu finden. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben, er bleibt also auch für ein jüngeres Publikum zugänglich. Vier Jahre liegt die Veröffentlichung inzwischen zurück.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Thriller und beruht auf einer wahren Begebenheit. Das prägt die Erzählweise: Die Spannung entsteht nicht aus einem erfundenen Plot, sondern aus dem Wettlauf gegen die Zeit bei einem realen Ereignis, dessen Ausgang bekannt ist. Die minutengenaue Rekonstruktion lässt darauf schließen, dass der Film auf Chronologie und Verdichtung setzt statt auf ausgedehnte Nebenhandlungen.
Neben nachgestellten Szenen fließen zahlreiche Archivaufnahmen des echten Brandes ein. Diese Verbindung von Spielszenen und dokumentarischem Material rückt den Film nah an die Wirklichkeit heran. Die Rolle der Feuerwehrleute steht dabei im Vordergrund, und gerade die Erfahrung der Verluste wenige Wochen zuvor gibt ihrem Einsatz ein besonderes Gewicht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 fällt die Bewertung im positiven Mittelfeld aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen und damit auf eine begrenzte Basis. Zwischen dem Brand und dem Erscheinen des Films lagen nur wenige Jahre. Im Katastrophendrama nimmt der Titel eine Stellung als nüchterne Rekonstruktion eines Ereignisses ein, das zum Zeitpunkt des Erscheinens erst kurz zurücklag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Samuel Labarthe als General Gontier
- Jean-Paul Bordes als General Gallet
- Mickaël Chirinian als Laurent Prades
- Jérémie Laheurte als Chief Adjutant Joël
- Maximilien Seweryn als Chief Sergeant Reynald
- Garlan Le Martelot als Aurélien, young manager
- Dimitri Storoge als Captain Francis
- Pierre Lottin als Lieutenant Alexandre
- Jules Sadoughi als Chief Sergeant Jordan
- Chloé Jouannet als Chief Corporal Marianne
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Verfügbarkeit
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