Zwei Brüder (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Jacques Annaud |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Familie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-07 |
| Budget | 74.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 62.172.050 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (907 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Herzen des südostasiatischen Dschungels, in den Ruinen eines vor Jahrhunderten vergessenen Tempels, wachsen zwei junge Tiger heran. Sie spielen und lernen unter den moosbewachsenen Blicken der Buddhastatuen und unter der Aufsicht ihrer Eltern. Der eine ist scheu und sanft, der andere mutig und wagemutig.
Als ein ehemaliger Jäger kommt, um den heiligen Tempel zu plündern, ändert sich das Schicksal der Brüder für immer. Sie werden getrennt und in Gefangenschaft aufgezogen. Der eine wird unter dem Namen Kumal zum Zirkusstar, wo die Sehnsucht nach dem Dschungel und das Leben im Käfig ihn seinen Geist verlieren lassen. Der andere wird als Sangha zum Gefährten des Sohnes eines Kolonialverwalters, ehe man ihn einem Prinzen übergibt, der ihm das Kämpfen beibringt. Jahre später führt ein Forschungsreisender die beiden wieder zusammen, nun aber als Gegner.
Entstehungsgeschichte
Jean-Jacques Annaud verantwortet diesen Film aus dem Jahr 2004. Zur Besetzung gehören Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus, Freddie Highmore und Philippine Leroy-Beaulieu, wobei die menschlichen Rollen die Tiere begleiten, statt sie zu verdrängen.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Abenteuer, Drama und Familie beschreibt eine Erzählung, die ihre Hauptfiguren nicht sprechen lässt und deren Innenleben dennoch zum Zentrum macht. Die Trennung der Brüder gibt die Struktur vor: zwei Wege, zwei Namen, zwei Formen der Gefangenschaft, die sich erst am Ende wieder berühren.
Auffällig ist, wie konsequent die Perspektive bei den Tieren bleibt. Menschen erscheinen vor allem als Ursache von Eingriffen, sei es als Plünderer, als Dompteur oder als Besitzer. Der koloniale Rahmen bleibt dabei Schauplatz und wird nicht ausgeschmückt.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein klar positiver Wert bei begrenzter Beteiligung. 22 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Tierabenteuer, das seine Wirkung aus Beobachtung statt aus Vermenschlichung zieht und deshalb auch für erwachsene Zuschauer tragfähig bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Guy Pearce als Aidan McRory
- Jean-Claude Dreyfus als Eugène Normandin
- Freddie Highmore als Raoul Normandin
- Philippine Leroy-Beaulieu als Mathilde Normandin
- Moussa Maaskri als Saladin
- Vincent Scarito als Zerbino
- Maï Anh Le als Naï-Rea
- Jaran Petcharoen als Village Chief
- Oanh Nguyen als His Excellency
- Stéphanie Lagarde als Paulette
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Verfügbarkeit
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