New Order - Die neue Weltordnung (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Franco |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.825.491 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (388 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Oberschicht feiert eine verschwenderische Hochzeit. Mitten in das Fest hinein bricht ein unerwarteter Aufstand los, getragen von einem erbitterten Klassenkampf. Das Fest gerät aus den Fugen, und die Unruhen münden bald in einen gewaltsamen Staatsstreich.
Erzählt wird aus zwei Blickwinkeln: aus dem der sympathischen jungen Braut und aus dem der Bediensteten, von denen einige für, andere gegen die reiche Familie arbeiten. Aus diesen Perspektiven verfolgt der Film den Zusammenbruch eines politischen Systems. In seinem Gefolge entsteht eine neue Ordnung, die sich als noch erschreckender erweist als die alte.
Entstehungsgeschichte
Michel Franco inszenierte den Film, der 2020 erschien. Naian González Norvind, Fernando Cuautle, Diego Boneta und Dario Yazbek Bernal gehören zur Besetzung. Eine Freigabe ab 16 Jahren trägt der Gewalt Rechnung, die mit einem Staatsstreich zwangsläufig einhergeht.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller verbinden sich zu einer Erzählung, die politische Umwälzung nicht aus der Distanz, sondern aus der Nähe betrachtet. Das Drama zeigt sich in den Schicksalen der Beteiligten, der Thriller in der Unberechenbarkeit der Ereignisse, die eine Feier in eine Katastrophe verwandeln.
Die Wahl einer Hochzeit als Ausgangspunkt ist aufschlussreich. Das Fest steht für Wohlstand und Sicherheit einer privilegierten Schicht, der Aufstand bricht genau in diesen geschützten Raum ein. Die doppelte Perspektive von Braut und Bediensteten verhindert, dass die Geschichte nur eine Seite einnimmt. Sie zeigt Menschen auf beiden Seiten der sozialen Kluft und macht sichtbar, wie Loyalitäten zerbrechen. Der Titel verweist darauf, dass am Ende nicht Befreiung steht, sondern eine neue Macht, die bedrohlicher ist als die frühere.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten aus einigen hundert Stimmen fällt die Bewertung gemischt bis wohlwollend aus. Das passt zu einem Film, der sein Publikum mit einer düsteren, unbequemen Vision konfrontiert.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Feld des politischen Thrillers für eine Erzählweise, die soziale Ungleichheit konsequent bis zur Eskalation durchdenkt und keine versöhnliche Auflösung anbietet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Naian González Norvind als Marianne
- Fernando Cuautle als Cristián
- Diego Boneta als Daniel
- Dario Yazbek Bernal als Alan
- Mónica del Carmen als Marta
- Eligio Meléndez als Rolando
- Patricia Bernal als Pilar
- Claudia Lobo als Tamara
- Eduardo Victoria als Reynaldo
- Xavier Cervantes als Marcos
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Verfügbarkeit
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