Mut zur Wahrheit (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward Zwick |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Mystery, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-07-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 46.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Gefecht unterläuft Lieutenant Colonel Nathan Serling ein verhängnisvoller Irrtum: Er lässt einen Panzer der eigenen Division in die Luft jagen und verschuldet damit den Tod seiner Kameraden. Die Militärbehörden erklären den Vorfall zum glorreichen Heldentod und schweigen ihn damit tot. Serling selbst erhält einen heiklen Auftrag aus dem Pentagon — er soll prüfen, ob der Hubschrauberpilotin Karen Walden für ihren Einsatz im Feuergefecht eine Ehrenmedaille zusteht. Verfolgt von den eigenen Alpträumen stößt er bei seinen Recherchen über ihren Tod auf Ungereimtheiten, die sich nicht auflösen lassen. Aus der Routineuntersuchung wird ein Weg durch Widersprüche, politische Interessen und Ehrgeiz, der Menschenleben kostet. Wie sich die einander widersprechenden Aussagen am Ende zueinander verhalten, bleibt lange offen.
Entstehungsgeschichte
Edward Zwick inszenierte den Film, der 1996 erschien und im Original „Courage Under Fire“ heißt. In den Rollen sind Denzel Washington, Meg Ryan, Lou Diamond Phillips und Michael Moriarty zu sehen. Dass die Besetzung neben dem Ermittler auch die Untersuchte und weitere Beteiligte umfasst, entspricht einer Anlage, in der dieselben Ereignisse mehrfach und unterschiedlich vorkommen. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen hier aufeinander: Drama, Thriller, Mystery und Kriegsfilm. Diese Kombination erklärt die Bauweise. Der Kriegsfilm liefert den Schauplatz, der Thriller den Druck, das Mystery-Element die offene Frage nach dem tatsächlichen Hergang, und das Drama hält die Schuld der Hauptfigur präsent, die mit dem Fall selbst nichts zu tun hat. Die Untersuchung wird so zur doppelten Aufklärung.
Einordnung & Wirkung
Eine Stimmenzahl im vierstelligen Bereich ergibt eine Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 — solide, ohne herauszuragen. 30 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht damit ein Titel, der innerhalb des Kriegsfilms eine Sonderstellung einnimmt: Er verlagert das Geschehen weg vom Gefecht und hin zu der Frage, wie über das Gefecht gesprochen wird. Die Stimmenzahl ist zu gering für ein breites Publikumsurteil, reicht aber aus, um eine gefestigte Tendenz erkennen zu lassen. Dass ein Stoff über Aussagen, Akten und Auszeichnungen sich in dieser Höhe hält, spricht für die Tragfähigkeit der Anlage.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denzel Washington als Lieutenant Colonel Nathaniel Serling
- Meg Ryan als Captain Karen Emma Walden
- Lou Diamond Phillips als Staff Sergeant John Monfriez
- Michael Moriarty als Brigadier General Hershberg
- Matt Damon als Ilario
- Bronson Pinchot als Bruno
- Seth Gilliam als Stephen Altameyer
- Regina Taylor als Meredith Serling
- Željko Ivanek als Banacek
- Scott Glenn als Gartner
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Verfügbarkeit
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