Last Samurai (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward Zwick |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 140.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 456.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (7.775 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nathan Algren hat in den Indianerkriegen gedient und trinkt gegen die Erinnerung an das, was er dort getan hat. 1876 nimmt er einen Auftrag an: die neue japanische Armee im Umgang mit Gewehren auszubilden.
Beim ersten Einsatz gegen die aufständischen Samurai wird seine unerfahrene Truppe aufgerieben und er selbst gefangen genommen. Den Winter verbringt er im Dorf des Anführers Katsumoto — und wechselt schließlich die Seite in einem Kampf, dessen Ausgang von Beginn an feststeht.
Entstehungsgeschichte
Der Hintergrund ist der Satsuma-Aufstand von 1877 unter Saigō Takamori, der sich gegen die überstürzte Verwestlichung Japans wandte, obwohl er die Meiji-Reformen zunächst mitgetragen hatte.
Die Figur Algren ist lose an europäische Militärberater angelehnt, die tatsächlich in Japan wirkten, insbesondere an Jules Brunet und Eugène Collache — beide französische Offiziere, die im vorangegangenen Boshin-Krieg auf der Gegenseite kämpften. Edward Zwick führte Regie und schrieb mit John Logan und Marshall Herskovitz; Tom Cruise spielte und produzierte.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in Neuseeland, vor allem in der Region Taranaki, deren Bergkegel dem Fuji ähnelt, dazu in Japan in Kyoto und Himeji sowie in Kalifornien.
Ken Watanabe spielte Katsumoto und wurde damit international bekannt. Die Darsteller absolvierten monatelanges Training mit Schwert, Bogen und zu Pferd; die Schlachtszenen setzen auf sichtbares Handwerk statt auf digitale Massen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 457 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 140 Millionen, und erhielt rund fünfundsechzig Prozent zustimmende Besprechungen. Er wurde viermal für den Oscar nominiert, darunter Ken Watanabe als bester Nebendarsteller.
Kritisiert wurde vor allem das Erzählmuster: ein weißer Außenstehender, der eine fremde Kultur binnen Monaten besser verkörpert als deren Angehörige. In Japan fiel die Aufnahme deutlich freundlicher aus; der Film war dort kommerziell sehr erfolgreich, und die Sorgfalt bei Ausstattung und Sprache wurde ausdrücklich anerkannt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Nathan Algren
- Ken Watanabe als Moritsugu Katsumoto
- Timothy Spall als Simon Graham
- Tony Goldwyn als Col. Benjamin Bagley
- Hiroyuki Sanada als Ujio
- Koyuki als Taka
- Shin Koyamada als Nobutada
- Billy Connolly als Zebulon Gant
- Togo Igawa als General Hasegawa
- Shichinosuke Nakamura als Emperor Meiji
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Verfügbarkeit
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