Mrs. Winterbourne (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Benjamin |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-04-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.082.005 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (227 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Connie Doyle steht mittellos und schwanger da, als eine Verkettung von Umständen sie in eine fremde Rolle drängt: Eine wohlhabende Familie hält sie irrtümlich für die Witwe ihres verstorbenen Sohnes. Statt den Irrtum aufzuklären, lässt sich Connie auf die Fürsorge der trauernden Mutter ein, die ihr Halt und Sicherheit bietet. Zwischen den Lügen, mit denen sie sich in dieser neuen Existenz einrichtet, entwickelt sich eine Zuneigung zum Bruder des Verstorbenen – eine Nähe, die die ganze Konstruktion aus Notlüge und Zufall zunehmend ins Wanken bringt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von Richard Benjamin und ist ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Shirley MacLaine, Ricki Lake, Brendan Fraser und Miguel Sandoval zu sehen. Die Besetzung verbindet eine erfahrene Darstellerin in der Rolle der Familienmatriarchin mit jüngeren Hauptfiguren, die das eigentliche Liebespaar der Geschichte bilden.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Liebesfilm mit dramatischen Zügen zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Eine existenzielle Notlage – Schwangerschaft, Geldnot, fehlende Perspektive – wird zum Ausgangspunkt einer romantischen Verwicklung. Das Motiv der falschen Identität, die eine Figur zunächst aus Verzweiflung annimmt und dann nicht mehr loswird, sorgt für die typische Spannung zwischen Komik und emotionalem Ernst, die solchen Stoffen eigen ist. Dass sich die Zuneigung ausgerechnet zwischen der vermeintlichen Witwe und dem Bruder des Verstorbenen entwickelt, verschärft den moralischen Konflikt, auf dem die Geschichte aufbaut, zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk seines Genres beschreiben. Seit seinem Erscheinen 1996 sind inzwischen deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der romantische Verwechslungskomödien mit dramatischem Unterbau ein festes Genre bildeten. Die Bewertung deutet auf ein Publikum hin, das den Film schätzt, ohne dass er zu einem vielbesprochenen Gegenstand geworden wäre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Shirley MacLaine als Grace Winterbourne
- Ricki Lake als Connie Doyle
- Brendan Fraser als Bill/Hugh Winterbourne
- Miguel Sandoval als Paco
- Loren Dean als Steve DeCunzo
- Peter Gerety als Father Brian
- Jane Krakowski als Christine
- Debra Monk als Lieutenant Ambrose
- Cathryn de Prume als Renee
- Kate Hennig als Sophie
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Verfügbarkeit
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