Merida - Legende der Highlands (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brenda Chapman |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-06-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 185.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 538.983.207 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (14.447 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Merida ist die Tochter des schottischen Clanoberhaupts Fergus und seiner Frau Elinor, die aus ihr eine Königin machen will. Merida reitet, schießt mit dem Bogen und weigert sich, den Sohn eines der verbündeten Clans zu heiraten. Beim Wettkampf um ihre Hand tritt sie selbst an und gewinnt gegen alle Bewerber.
Nach dem folgenden Streit mit ihrer Mutter erwirbt sie bei einer Hexe einen Zauber, der Elinor verändern soll. Er verwandelt sie in eine Bärin. Der Film erzählt daraus keine Suche nach einem Prinzen, sondern eine Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter, die beide zuhören müssen, während eine von ihnen nicht mehr sprechen kann.
Entstehungsgeschichte
Brenda Chapman entwickelte den Stoff und stützte sich dabei auf ihr Verhältnis zur eigenen Tochter. Sie war die erste Frau, die bei einem Pixar-Film Regie führte.
Etwa achtzehn Monate vor dem Start wurde sie von der Produktion abgezogen und durch Mark Andrews ersetzt — offiziell wegen kreativer Differenzen. Chapman äußerte sich später öffentlich und deutlich dazu, wie sehr sie der Vorgang getroffen habe, und ordnete ihn in ein Muster ein, das Frauen in Führungspositionen der Branche betreffe. Beide stehen im Abspann für die Regie, und Chapman erhielt den Oscar gemeinsam mit Andrews.
Hinter den Kulissen
Meridas Haar war die technische Hauptaufgabe: rund 1.500 einzeln simulierte Locken, die sich gegenseitig beeinflussen, ihre Form bei Nässe verändern und beim Reiten in Bewegung bleiben. Pixar musste dafür seine Simulationssoftware grundlegend erweitern.
Für die Landschaften reiste das Team mehrfach nach Schottland und fotografierte Wälder, Steinkreise und Küsten. Die Sprechrollen wurden durchgehend mit schottischen und irischen Darstellern besetzt. Der Film war zudem Pixars erster, der mit einem neu entwickelten Beleuchtungssystem gerendert wurde.
Einordnung & Wirkung
"Merida" gewann den Oscar als bester Animationsfilm und spielte weltweit rund 540 Millionen Dollar ein.
Er war Pixars erster Film mit einer weiblichen Hauptfigur — nach zwölf Filmen — und wurde entsprechend beachtet. Die Kritik fiel im Vergleich zu anderen Arbeiten des Studios verhalten aus; bemängelt wurde, dass der Film nach starkem Beginn in eine konventionelle Verwandlungshandlung übergeht. Als Disney Merida später in die Prinzessinnenreihe aufnahm und dafür ihr Aussehen überarbeitete — schmaler, geschminkt, ohne Bogen —, protestierte Brenda Chapman öffentlich, und das Bild wurde zurückgezogen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kelly Macdonald als Merida (voice)
- Emma Thompson als Elinor (voice)
- Billy Connolly als Fergus (voice)
- Julie Walters als The Witch (voice)
- Robbie Coltrane als Lord Dingwall (voice)
- Kevin McKidd als Lord MacGuffin / Young MacGuffin (voice)
- Craig Ferguson als Lord Macintosh (voice)
- Peigi Barker als Young Merida (voice)
- Steve Purcell als The Crow (voice)
- Patrick Doyle als Martin (voice)
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Verfügbarkeit
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