Mein Mann Picasso (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Ivory |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-09-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.985.001 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, 1943: Die junge Malerin Francoise Gilot begegnet Pablo Picasso und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Aus der Begegnung wird eine Beziehung, aus der Beziehung ein gemeinsames Leben an der Südküste Frankreichs, das zehn Jahre dauert und zwei Kinder hervorbringt. Gilot gibt dabei ihre eigene Kunst nicht auf, sie besteht auf Unabhängigkeit, was im Umgang mit Picasso keine Selbstverständlichkeit ist. Die Erzählung stellt ihr die Geschichten von Olga Koklova, Marie-Thérèse und Dora Maar zur Seite, den Frauen, die vor Gilot an Picassos Seite standen, und deutet an, welchen Preis das Leben mit ihm fordert. Als Gilot sich schließlich entschließt, ihn zu verlassen, trifft das Picasso tief.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von James Ivory. In den Hauptrollen sind Anthony Hopkins als Picasso und Natascha McElhone als Francoise Gilot zu sehen, an ihrer Seite Julianne Moore als Dora Maar und Joss Ackland. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama mit Liebesfilm-Elementen verbindet der Film das Porträt einer öffentlichen Künstlerfigur mit der privaten Perspektive einer Frau, die sich in seinem Schatten zu behaupten versucht. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ verweist auf einen biografischen Anspruch, der die Erzählung an reale Lebensläufe bindet, statt sie frei zu erfinden. Dass gleich mehrere frühere Partnerinnen Picassos in der Handlung auftauchen, verschiebt den Fokus von einer reinen Liebesgeschichte hin zu einem Muster, das sich in seinem Leben wiederholt. Gilots Beharren auf der eigenen künstlerischen Tätigkeit setzt einen Kontrapunkt zu diesem Muster.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne breite Zustimmung zu finden. Seit dem Erscheinungsjahr 1996 sind inzwischen deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film heute eher als Zeitdokument eines bestimmten Kinojahrzehnts erscheinen lässt. Innerhalb des Genres biografisch grundierter Liebesdramen reiht er sich in eine Reihe von Werken ein, die berühmte Künstlerfiguren aus der Perspektive der Menschen in ihrem Umfeld beleuchten, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf eine besonders breite Resonanz schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Hopkins als Pablo Picasso
- Natascha McElhone als Françoise Gilot
- Julianne Moore als Dora Maar
- Joss Ackland als Henri Matisse
- Joan Plowright als Françoise's Grandmother
- Dennis Boutsikaris als Kootz
- Peter Eyre als Sabartes
- Peter Gerety als Marcel
- Susannah Harker als Marie-Therese
- Jane Lapotaire als Olga Picasso
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Verfügbarkeit
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