Mein Kind vom Mars (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Menno Meyjes |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-11-02 |
| Budget | 27.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (332 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Science-Fiction-Autor hat vor einigen Monaten seine Frau verloren. Mit ihr ist auch die Hoffnung auf eine eigene Familie geschwunden, und er rutscht in eine Depression. Seine Schwester greift ein und bringt ihn mit einer Sozialarbeiterin in Kontakt.
Diese macht ihm ein ungewöhnliches Angebot: Er könnte einen sechsjährigen Jungen adoptieren, der mit psychischen Problemen zu kämpfen hat. Der Kleine ist fest davon überzeugt, ein Bewohner des Mars zu sein, der auf die Erde gekommen ist. Von nun an dreht sich das Leben des Schriftstellers um das Kind. Daneben spielen die beste Freundin seiner verstorbenen Frau und sein Verleger eine Rolle, der sich Sorgen macht, weil sein Autor kaum noch Interesse am Schreiben zeigt.
Entstehungsgeschichte
Menno Meyjes inszenierte den Film, der 2007 erschien. John Cusack spielt den Autor, Amanda Peet die beste Freundin seiner Frau und Sophie Okonedo die Sozialarbeiterin. Joan Cusack ist als Schwester zu sehen, Oliver Platt als Verleger. Bobby Coleman gehört ebenfalls zur Besetzung. Der englische Titel lautet „Martian Child“.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama verbinden sich hier zu einer Geschichte über Trauer und Neubeginn. Das Drama liegt im Verlust der Ehefrau und in der Depression des Protagonisten. Die komischen Momente ergeben sich aus der Überzeugung des Jungen, vom Mars zu stammen, und aus dem Versuch eines Erwachsenen, sich auf diese Vorstellung einzulassen.
Bemerkenswert ist die Spiegelung der Figuren. Ein Mann, der beruflich fremde Welten erfindet, trifft auf ein Kind, das sich selbst als Fremder auf der Erde sieht. Beide sind auf ihre Weise Außenseiter, und beide haben einen Verlust hinter sich oder tragen eine Verletzung mit sich. Die Anlage deutet darauf hin, dass sich Vater und Sohn gegenseitig helfen müssen, um in der Welt einen Platz zu finden. Das Umfeld aus Schwester, Freundin und Verleger zeigt zudem, wie sehr das Leben des Autors mit seinem Umfeld verwoben bleibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 deutet auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Mit einigen hundert Stimmen ist die Basis eher schmal, zeigt aber eine klare Tendenz.
19 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film innerhalb des Familiendramas für jene Geschichten, die Adoption und Trauer miteinander verknüpfen und ein schwieriges Thema mit leisem Humor erzählen.
Bilder






Besetzung & Stab
- John Cusack als David
- Bobby Coleman als Dennis
- Amanda Peet als Harlee
- Sophie Okonedo als Sophie
- Joan Cusack als Liz
- Oliver Platt als Jeff
- Richard Schiff als Lefkowitz
- Taya Calicetto als Esther
- David Kaye als Andy
- Braxton Bonneville als Nicholas
Weitere Filme von Menno Meyjes
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.