Matinee (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Dante |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-01-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.532.895 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (341 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Woolsey ist ein Regisseur, der für seine Schockeffekte bekannt ist und sein Publikum damit in den Bann zieht. Für seinen neuesten Film ist eine Matinée-Vorstellung angesetzt, und diesmal soll das Spektakel auf der Leinwand zum härtesten Albtraum werden.
Doch die Vorführung gerät außer Kontrolle. Harvey, der zu Werbezwecken in einem Ameisenkostüm auftritt, rastet plötzlich aus und überlastet die Technik für die Spezialeffekte. Das Gebäude bebt, Panik bricht aus. Die Zuschauer, von der Außenwelt abgeschnitten, halten das Ganze für die Druckwelle einer Atomexplosion und wollen nur noch ins Freie. Der Weg nach draußen ist jedoch versperrt, und das Kino steht in Flammen. Ob auch das zu Woolseys Inszenierung gehört, bleibt vorerst ungewiss.
Entstehungsgeschichte
Joe Dante hat den Film inszeniert, der 1993 erschien. John Goodman, Cathy Moriarty, Simon Fenton und Omri Katz bilden die Besetzung. Ab 12 Jahren darf der Film gesehen werden, was zu einer Geschichte passt, die mit Schrecken spielt, ohne ins Harte zu kippen.
Vom Erscheinungsjahr bis heute sind 33 Jahre vergangen.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier eine ungewöhnliche Verbindung ein. Im Zentrum steht das Kino selbst: ein Regisseur, der mit Effekten arbeitet, eine Vorführung als Ereignis, ein Mann im Kostüm als Werbeträger. Der Film erzählt also auch vom Kinobetrieb und davon, wie gezielt Angst als Unterhaltung erzeugt wird.
Reizvoll ist die Verwischung der Grenze zwischen Show und Ernstfall. Wenn das Publikum eine Atomexplosion vermutet und nicht mehr weiß, ob die Gefahr echt oder inszeniert ist, wird aus einem Spaß eine Bewährungsprobe. Diese Unsicherheit ist komisch und bedrückend zugleich, was die Genremischung erklärt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 bei einigen hundert Stimmen deutet auf eine freundliche, wenn auch nicht überschwängliche Aufnahme hin.
Im Feld der Komödien nimmt der Film eine besondere Nische ein, weil er sich mit dem Kino als Ort kollektiver Erfahrung beschäftigt. Wer Geschichten über Filmvorführungen, Effekthascherei und die Lust am wohligen Schrecken mag, findet hier eine Mischung aus Humor und ernsteren Untertönen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Goodman als Lawrence Woolsey
- Cathy Moriarty als Ruth Corday / Carole
- Simon Fenton als Gene Loomis
- Omri Katz als Stan
- Lisa Jakub als Sandra
- Kellie Martin als Sherry
- Jesse Lee Soffer als Dennis Loomis
- Lucinda Jenney als Anne Loomis
- James Villemaire als Harvey Starkweather
- Robert Picardo als Howard
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Verfügbarkeit
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