Das Tier (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Dante |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-01-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.985.893 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (929 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Fernsehjournalistin Karen wird von einem Serienkiller gejagt. Bei einem Zusammentreffen kommt der Psychopath zwar ums Leben, doch Karen kann das Erlebte nicht abschütteln: Jede Nacht plagen sie Albträume. Hilfe erhofft sie sich von Dr. Wagner, der sie in ein abgelegenes Sanatorium schickt. Dort beginnt der eigentliche Albtraum erst. Karen hört nachts unheimliche Geräusche aus den Wäldern, und ehe sie sich versieht, erweist sich das gesamte Sanatorium als Werwolf-Kolonie. Gegen das, was sie dort erwartet, helfen nur noch Silberkugeln.
Entstehungsgeschichte
Joe Dante inszenierte den 1981 erschienenen Film, der im Englischen „The Howling“ heißt. Vier Namen stehen in der Besetzung: Dee Wallace, Patrick Macnee, Dennis Dugan und Christopher Stone. Die Freigabe setzt bei 16 Jahren an.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror, und diese Eindeutigkeit ist selten. Sie sagt etwas über die Bauweise aus: Es gibt keinen zweiten Strang, der ablenkt oder abfedert. Auffällig ist der Aufbau in zwei Stufen. Der erste Teil arbeitet mit einer realen, nachvollziehbaren Bedrohung – ein Serienmörder, ein Trauma, eine therapeutische Empfehlung. Erst als diese Erklärung greift und die Figur in Sicherheit gebracht scheint, wird der Boden weggezogen und die Bedrohung wechselt ins Übernatürliche. Der Rückzugsort entpuppt sich als Zentrum der Gefahr, was die Fluchtbewegung der Heldin ins Leere laufen lässt. Der Verweis auf Silberkugeln stellt zugleich klar, dass die Geschichte mit den überlieferten Regeln des Werwolfstoffs arbeitet und nicht mit einer neu erfundenen Mythologie.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert Stimmen ergibt sich ein Durchschnitt von 6,6 von 10. Für einen Genrefilm liegt das erkennbar über der Mitte und deutet auf ein Publikum, das mit den Erwartungen des Horrorkinos vertraut ist. 45 Jahre nach dem Erscheinen liegt der Film weit genug zurück, dass sein Schrecken heute vor allem über Aufbau und Atmosphäre wirkt. Die eindeutige Genrezuordnung erleichtert die Einordnung: Wer einen Horrorfilm erwartet, bekommt genau das, ohne Beimischung aus anderen Richtungen. Der zweistufige Aufbau bleibt dabei der auffälligste Zug.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dee Wallace als Karen White
- Patrick Macnee als Dr. George Waggner
- Dennis Dugan als Chris
- Christopher Stone als R. William 'Bill' Neill
- Belinda Balaski als Terry Fisher
- Kevin McCarthy als Fred Francis
- John Carradine als Erle Kenton
- Slim Pickens als Sam Newfield
- Elisabeth Brooks als Marsha Quist
- Robert Picardo als Eddie Quist
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Verfügbarkeit
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