Mansfield Park (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patricia Rozema |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-11-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.775.847 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (347 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mit zehn Jahren kommt Fanny Price zu wohlhabenden Verwandten auf das Anwesen Mansfield Park. Das prachtvolle Herrenhaus wird ihr Zuhause, doch sie wächst dort auf wie das sprichwörtliche arme Stiefkind: geduldet, aber nie ganz zugehörig. Nur ihr Cousin macht ihr den Aufenthalt erträglich. Die beiden teilen die Leidenschaft für Literatur und Dichtung, und er ist von Fannys freiem Denken und Fühlen gänzlich fasziniert.
Vieles spricht dafür, dass die beiden zueinanderfinden. Dann treffen die Geschwister Mary und Henry Crawford ein und bringen das Gefühlsleben auf dem Landsitz gründlich durcheinander. Der Cousin verliebt sich in Mary, während der charmante Henry Fanny überraschend einen Heiratsantrag macht. Fanny aber durchschaut seinen unsteten Charakter und weist ihn ab. Diese Entscheidung bleibt nicht ohne Folgen: Sie muss Mansfield Park verlassen, und ein Wiedersehen mit dem Menschen, der ihr dort am nächsten stand, scheint ausgeschlossen.
Entstehungsgeschichte
Das Drama mit romantischem Kern entstand 1999 unter der Regie von Patricia Rozema. Vor der Kamera stehen Frances O’Connor, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola und Hannah Taylor-Gordon. Schon Kinder ab sechs Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm und Drama greifen hier auf eine Weise ineinander, bei der die Romanze nie losgelöst von den Verhältnissen erzählt wird. Fanny ist in dem Haus, in dem sie aufwächst, von Beginn an eine Außenseiterin, und ihre Gefühle stehen stets im Schatten ihrer abhängigen Stellung. Dass die Handlung sie vom zehnten Lebensjahr an begleitet, deutet auf eine Erzählung hin, die einen längeren Zeitraum umspannt.
Die Ankunft der Crawfords wirkt als klassischer Störfaktor: Zwei Fremde verschieben das Gleichgewicht einer geschlossenen Gesellschaft. Der abgelehnte Antrag wird zur Probe für die Heldin, denn eine Heirat mit Henry hätte ihr Sicherheit verschafft. Dass sie dennoch Nein sagt, stellt ihr Urteilsvermögen über den eigenen Vorteil und macht aus der Liebesgeschichte auch eine Geschichte über Selbstbehauptung.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 spricht für eine überwiegend wohlwollende Aufnahme, auch wenn sie sich auf nur einige hundert Stimmen stützt. 27 Jahre nach seinem Erscheinen gehört der Film zu jenen Liebesdramen, in denen gesellschaftliche Stellung und persönliche Neigung gegeneinander abgewogen werden müssen und die Heldin ihren Weg gegen die Erwartungen ihrer Umgebung sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Frances O'Connor als Fanny Price
- Jonny Lee Miller als Edmund Bertram
- Alessandro Nivola als Mr. Henry Crawford
- Hannah Taylor-Gordon als Young Fanny
- Lindsay Duncan als Mrs. Price / Lady Bertram
- James Purefoy als Tom Bertram
- Sheila Gish als Mrs. Norris
- Harold Pinter als Sir Thomas Bertram
- Victoria Hamilton als Maria Bertram Rushworth
- Hugh Bonneville als Mr. Rushworth
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Verfügbarkeit
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