Manhattan Murder Mystery (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Mystery |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-05-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.285.588 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.207 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Ehe von Carol und Larry hat sich längst totgelaufen. Als eine Nachbarin unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt, vermutet Carol dahinter einen Mord. Sie beginnt, deren Ehemann zu beschatten, und entdeckt tatsächlich etwas: Er unterhält ein Verhältnis mit einer jungen Schauspielerin.
Nach und nach gelingt es ihr, auch den widerstrebenden Larry in ihre Beobachtungen einzubeziehen. Aus einer nachbarschaftlichen Vermutung wird so eine gemeinsame Unternehmung, die das Paar weiter trägt, als es planen konnte. Damit gerät es unerwartet in Lebensgefahr, denn der in die Ecke gedrängte Nachbar will zurückschlagen.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen führte Regie bei dem 1993 erschienenen Film und steht zugleich vor der Kamera. An seiner Seite spielen Diane Keaton, Jerry Adler und Alan Alda. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Mystery bilden ein Paar, das seine Wirkung aus der Fallhöhe zieht. Die Mordvermutung ist ernst gemeint, doch die Ermittler sind Laien, und ihre Werkzeuge sind Nachbarschaftsklatsch, Beobachtung und Vermutung.
Die Anlage verbindet zwei Handlungsstränge, die sich gegenseitig antreiben. Die erkaltete Ehe braucht ein gemeinsames Projekt, und der vermeintliche Kriminalfall liefert es. Umgekehrt bekommt der Fall dadurch Gewicht, dass er zum Prüfstein einer Beziehung wird. Dass Carol vorangeht und Larry sich sträubt, verteilt die Rollen: Sie treibt, er bremst, und daraus entsteht ein Großteil der Reibung.
Der Umschlag ins Bedrohliche ergibt sich folgerichtig aus dem Ansatz. Wer beobachtet, wird irgendwann selbst bemerkt, und ab diesem Punkt hört das Spiel auf, harmlos zu sein. Vier tragende Rollen halten die Konstellation dabei überschaubar, ohne sie auf das Paar zu beschränken.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergeben eine zustimmende Einschätzung im oberen Drittel. Der Abstand zum Erscheinungsjahr beträgt 33 Jahre, und dass in dieser Zeit eine vierstellige Stimmenzahl zusammengekommen ist, zeigt anhaltendes Interesse. Im Feld der Kriminalkomödien steht der Film damit stabil.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Allen als Larry Lipton
- Diane Keaton als Carol Lipton
- Jerry Adler als Paul House
- Alan Alda als Ted
- Anjelica Huston als Marcia Fox
- Lynn Cohen als Lilian House
- Melanie Norris als Helen Moss
- Zach Braff als Nick Lipton
- Joy Behar als Marilyn
- Ron Rifkin als Sy
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Verfügbarkeit
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