Malibu's Most Wanted (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Whitesell |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-10 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 34.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (310 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bill Gluckman ist ein wohlhabender Mann aus Malibu, der für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien kandidiert. Seine politische Karriere gerät jedoch ausgerechnet durch den eigenen Sohn in Gefahr, gespielt von Jamie Kennedy. Der verwöhnte Sprössling möchte unbedingt Rapper werden und blamiert den Vater mit jedem Satz und jeder Geste, die er sich dafür zulegt.
Bill will seinem Sohn eine Lektion erteilen und ihm die Rapper-Träume ein für alle Mal austreiben. Dafür engagiert er zwei Schauspieler, die sich als Gangster ausgeben und den Jungen entführen sollen. Sie sollen ihm vor Augen führen, wie hart die Welt tatsächlich ist, zu der er so gern gehören möchte. Ob der Plan aufgeht oder ganz andere Folgen hat, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
John Whitesell führte bei dieser Komödie Regie, die 2003 erschien. Neben Jamie Kennedy gehören Taye Diggs, Anthony Anderson und Regina Hall zur Besetzung.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi treffen hier in einer Form aufeinander, bei der das Verbrechen selbst inszeniert ist. Die Entführung ist nicht echt, sondern Teil eines Erziehungsplans, und genau daraus entsteht die komische Fallhöhe: Die Gangster sind Schauspieler, die eine Rolle spielen, während der Entführte selbst eine Rolle spielt, nämlich die des harten Rappers.
Die Anlage lebt vom Gegensatz zwischen Herkunft und Selbstbild. Ein Sohn aus reichem Haus will einem Milieu angehören, das er nur aus der Vorstellung kennt, und ein Vater setzt auf eine Täuschung, um ihn davon abzubringen. Dass sich der politische Ehrgeiz des Vaters und die Identitätssuche des Sohnes gegenseitig in die Quere kommen, gibt der Handlung ihren Antrieb. Die Komödie bezieht ihren Witz damit weniger aus der Kriminalhandlung als aus der Frage, wer sich hier eigentlich etwas vormacht.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 5,4 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt ein gespaltenes Publikum. Der Humor, der stark auf Überzeichnung setzt, trifft offenkundig nicht jeden Geschmack. 23 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Vertreter jener Komödien einordnen, die kulturelle Klischees zum Thema machen und mit ihnen spielen. Wer Culture-Clash-Humor mit Entführungsplot mag, bekommt eine grelle Variante, die ihre Pointen aus Maskerade und Selbstüberschätzung zieht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jamie Kennedy als B-Rad
- Taye Diggs als Sean
- Anthony Anderson als PJ
- Regina Hall als Shondra
- Blair Underwood als Tom Gibbsons
- Damien Dante Wayans als Tec
- Ryan O'Neal als Bill Gluckman
- Bo Derek als Bess Gluckman
- Jeffrey Tambor als Dr. Feldman
- Kal Penn als Hadji
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Verfügbarkeit
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