Made in Britain (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Clarke |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 73 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-07-10 |
| TMDB-Bewertung | 7 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Trevor ist sechzehn, Skinhead und von einer Wut erfüllt, die sich gegen jede Form von Autorität richtet. Er ist klug, redegewandt und zugleich unberechenbar: Er nimmt sich, was er will, zerstört, was er hasst, und stellt sich offen gegen das System. Nachdem er eine ausländische Imbissbude verwüstet, in einem Autotunnel randaliert und Parolen an Wände schmiert, wird er festgenommen. Doch weder Gerichtsverhandlungen noch Sozialpädagogen noch der Jugendknast scheinen ihn zu erreichen – er nimmt Erniedrigungen und Strafen mit einem hasserfüllten Grinsen hin.
Entstehungsgeschichte
„Made in Britain“ entstand 1983 unter der Regie von Alan Clarke als Fernsehfilm. In der Rolle des Trevor ist Tim Roth zu sehen, an seiner Seite stehen Terry Richards, Bill Stewart und Eric Richard. Der Film ist als Krimi-Drama angelegt und wurde für das Fernsehen produziert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Drama verweist auf eine Erzählweise, die weniger auf Spannungsbögen im klassischen Sinn setzt als auf die Beobachtung einer Figur, die sich gegen jede Ordnung stellt. Dass die Handlung sich um Festnahme, Gerichtsverfahren und Jugendstrafanstalt spinnt, ohne dass diese Institutionen eine Wirkung zu zeigen scheinen, macht deutlich, dass es hier weniger um die Frage von Schuld und Strafe geht als um das Porträt einer unversöhnlichen Haltung. Die Konzentration auf eine einzige zentrale Figur, begleitet von einer kleinen Zahl weiterer Darsteller, deutet auf eine kammerspielartige, zugespitzte Erzählform hin, die sich auf Trevors Perspektive und sein Verhalten fokussiert statt auf ein breites Gesellschaftspanorama.
Einordnung & Wirkung
Vierzig Jahre nach seiner Entstehung wird „Made in Britain“ noch von einem vergleichsweise kleinen Publikum bewertet – die Stimmenzahl bewegt sich im niedrigen dreistelligen Bereich. Der Durchschnittswert von 7,0 zeigt eine insgesamt positive, aber nicht überschwängliche Resonanz. Innerhalb der Kombination aus Krimi und Drama nimmt der Film mit seiner Figurenzeichnung und dem Verzicht auf eine versöhnliche Auflösung eine eigene Position ein, die sich aus dem beschriebenen Konflikt zwischen individueller Auflehnung und gesellschaftlichen Institutionen ergibt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Tim Roth als Trevor
- Terry Richards als Errol Dupray
- Bill Stewart als Peter Clive
- Eric Richard als Harry Parker
- Geoffrey Hutchings als Superintendent
- Sean Chapman als Barry Giller
- John Bleasdale als Policeman
- Noel Diacomo als Solicitor
- Maurice Quick als Magistrate
- Sharon Courtney als House Parent
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Verfügbarkeit
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