Luce (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julius Onah |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-08-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 2.268.204 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (332 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor zehn Jahren haben Amy und Peter Edgar ihren Sohn Luce adoptiert. Er stammt aus dem vom Krieg zerrissenen Eritrea und war sieben Jahre alt, als er in die USA kam. Inzwischen hat er sich zu einem herausragenden Schüler entwickelt, nicht nur im Sport. In seiner Gemeinde in Arlington ist er beliebt, und im Debattierteam übernimmt er die Führung.
Seine afroamerikanische Lehrerin Harriet Wilson sieht in ihm ein positives Vorbild für die anderen Jugendlichen. Umso größer ist ihre Sorge, als Luce einen Essay abgibt, den er aus der Sicht einer historischen Figur des 20. Jahrhunderts verfassen sollte. Darin äußert er sich auf beunruhigende Weise über politische Gewalt.
Die Frage, was hinter diesen Zeilen steckt, wiegt schwer. In Eritrea hat Luce den Umgang mit Waffen gelernt, noch bevor er laufen konnte, und die Erlebnisse von damals lassen ihn nicht los. Welche Folgen die Sorge der Lehrerin für die Familie und für Luce selbst hat, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Julius Onah inszenierte das Werk, das 2019 erschien. Kelvin Harrison Jr., Naomi Watts, Octavia Spencer und Tim Roth bilden die Besetzung. Mit einer Freigabe ab 18 Jahren richtet sich der Film ausschließlich an Erwachsene.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller verbinden sich hier zu einer Geschichte, deren Spannung weniger aus äußerer Action als aus Misstrauen und offenen Fragen entsteht. Das Drama liegt in der Familiengeschichte und in der Vergangenheit eines Jungen, der den Krieg erlebt hat. Der Thriller-Anteil speist sich aus der Ungewissheit, wie der Essay zu deuten ist.
Aufschlussreich ist die Anlage der Figurenkonstellation. Ein Schüler, der als Vorbild gilt, eine Lehrerin, die an ihm zweifelt, und Adoptiveltern, die zwischen beiden stehen, bilden ein Spannungsdreieck. Die Geschichte stellt damit Fragen nach Erwartungen, nach den Bildern, die andere von einem Menschen haben, und nach der Last einer Herkunft, die sich nicht abstreifen lässt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 beruht auf einigen hundert Stimmen. Sie liegt leicht über der Mitte und spricht für ein Publikum, das dem Film eher zugeneigt ist.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen gehört der Titel zu den Dramen, die gesellschaftliche Fragen in Form eines psychologischen Thrillers verhandeln und ihr Publikum bewusst im Unklaren lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kelvin Harrison Jr. als Luce Edgar
- Naomi Watts als Amy Edgar
- Octavia Spencer als Harriet Wilson
- Tim Roth als Peter Edgar
- Norbert Leo Butz als Dan Towson
- Andrea Bang als Stephanie Kim
- Marsha Stephanie Blake als Rosemary Wilson
- Omar Brunson als Corey Johnson
- Noah Gaynor als Kenny Orlicki
- Stro als DeShaun Meeks
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Verfügbarkeit
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