Lost in Translation (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sofia Coppola |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 119.723.856 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (8.319 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bob Harris ist ein amerikanischer Schauspieler, dessen beste Zeit vorbei ist, und dreht in Tokio Werbung für Whisky — zwei Millionen Dollar für ein paar Tage. Charlotte hat gerade ihr Philosophiestudium beendet und ist mit ihrem Mann mitgekommen, einem Fotografen, der arbeitet.
Beide wohnen im selben Hotel, beide schlafen wegen der Zeitverschiebung nicht, beide sitzen nachts an derselben Bar. Was daraus entsteht, ist keine Affäre und keine Freundschaft im üblichen Sinn, sondern eine Woche, in der zwei Menschen einander aushalten.
Entstehungsgeschichte
Sofia Coppola schrieb das Drehbuch nach eigenen Aufenthalten in Tokio, wo sie sich nach dem Studium in verschiedenen Berufen versucht hatte.
Die Rolle des Bob Harris schrieb sie ausdrücklich für Bill Murray, um eine andere Seite von ihm zu zeigen als die des Komikers. Murray war monatelang nicht zu erreichen; sie warb über ein Jahr um ihn und flog schließlich ohne unterschriebenen Vertrag mit dem Team nach Tokio. Sie hat später beschrieben, wie nervenaufreibend die Wochen bis zu seinem tatsächlichen Erscheinen waren.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab September 2002 in siebenundzwanzig Tagen an realen Orten in Tokio — im Park Hyatt, an der Kreuzung von Shibuya, am Heian-Schrein in Kyoto.
Das Team arbeitete überwiegend ohne Drehgenehmigungen, mit kleinem Gerät und wenigen Leuten, und drehte in laufendem Betrieb. Vieles entstand improvisiert. Das gilt auch für den Schluss: Was Bob Charlotte zum Abschied ins Ohr flüstert, hat Murray sich selbst ausgedacht; es war beim Dreh nicht zu verstehen und blieb es im Film.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 119 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von vier Millionen, und erhielt rund fünfundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Sofia Coppola gewann den Oscar für das beste Originaldrehbuch.
Kritik kam von asiatisch-amerikanischer Seite. Eine Organisation rief zu einer Unterschriftenaktion gegen den Film auf und warf ihm vor, Japanerinnen und Japaner auf oberflächliche Klischees zu reduzieren — beanstandet wurden Witze über Aussprache und Körpergröße sowie das Fehlen einer einzigen ausgearbeiteten japanischen Figur. Die Debatte begleitet den Film seither.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bill Murray als Bob Harris
- Scarlett Johansson als Charlotte
- Giovanni Ribisi als John
- Anna Faris als Kelly
- Akiko Takeshita als Ms. Kawasaki
- Kazuyoshi Minamimagoe als Press Agent
- Kazuko Shibata als Press Agent
- Take als Press Agent
- Ryuichiro Baba als Concierge
- Akira Yamaguchi als Bellboy
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Verfügbarkeit
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