Sofia Coppola
Werdegang
Sofia Carmina Coppola wurde am 14. Mai 1971 geboren, Tochter der Filmemacher Eleanor und Francis Ford Coppola. Ihre ersten Auftritte hatte sie als Schauspielerin, unter anderem als Baby in „Der Pate“ (1972), in einer Nebenrolle in „Peggy Sue hat geheiratet“ (1986) und als Mary Corleone in „Der Pate III“ (1990). Den Wechsel hinter die Kamera vollzog sie mit ihrem Spielfilmdebüt „The Virgin Suicides“ (1999), ihrer ersten Zusammenarbeit mit Kirsten Dunst. In ihren Filmen beschäftigt sie sich häufig mit Themen wie Einsamkeit, Reichtum, Privilegien, Isolation, Jugend, Weiblichkeit und dem Erwachsenwerden in Amerika. Für „Lost in Translation“ (2003) schrieb sie das Drehbuch, für das sie den Oscar erhielt, und wurde zudem als Regisseurin nominiert. Danach entstanden weitere Werke wie „Marie Antoinette“, „Somewhere“, „The Bling Ring“, „Die Verführten“, „On the Rocks“ und „Priscilla“. 2015 veröffentlichte sie außerdem das Weihnachtsspecial „A Very Murray Christmas“.
Filmografie bei uns
Bei uns sind zehn Titel von Sofia Coppola als Regisseurin gelistet, allesamt Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 2000 bis 2023, also 23 Jahre, wobei der älteste Titel 29 Jahre nach ihrer Geburt entstand und der jüngste 52 Jahre danach. Das Genrespektrum ist breit und umfasst Drama, Komödie, Liebesfilm, Historie, Musik, TV-Film und Krimi, wobei das Dramatische durchgehend eine zentrale Rolle spielt.
Einordnung
Die Bewertungen der zehn Titel liegen zwischen 5,2 und 7,7 von 10, im Schnitt bei 6,4. Am besten bewertet sind mit 7,7 und 7,4 die beiden „Lost in Translation“-Einträge, während „The Bling Ring“ mit 5,2 den niedrigsten Wert erhält. Insgesamt zeigt sich eine über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg konstant im mittleren bis gehobenen Bereich bewertete Filmografie.