Last Man Standing (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Hill |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama, Western |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 67.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 47.267.001 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.036 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Freiwillig hält sich kaum jemand in Jericho auf, einem staubigen, verfallenen Nest in Texas. Genau deshalb taugt es für John Smith. Der Auftragskiller muss dringend verschwinden und verkriecht sich in dem Städtchen, wo während der Prohibition ein brutaler Bandenkrieg tobt. Smith erkennt darin keine Gefahr, sondern eine Gelegenheit. Er begreift schnell, dass er vom ständigen Seitenwechsel in dieser blutigen Auseinandersetzung nur profitieren kann, und legt die Waffen praktisch nicht mehr aus der Hand. Der Nachschub an Munition wird zur laufenden Aufgabe, und jede Seite hält ihn für die ihre, solange es sich rechnet.
Entstehungsgeschichte
Walter Hill inszenierte den Film, dessen Erscheinungsjahr 1996 ist. Bruce Willis spielt Smith, um ihn herum treten Bruce Dern, William Sanderson und Christopher Walken auf. Diese Besetzung stellt einen Einzelgänger in den Mittelpunkt und umgibt ihn mit Gegenspielern statt mit Verbündeten. Sechzehn Jahre muss man alt sein, um den Film zu sehen.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi, Drama und Western greifen hier ineinander, und die Kombination ist ungewöhnlicher, als sie zunächst wirkt. Der Western liefert nicht die Epoche, sondern die Form: ein abgelegener Ort, zwei verfeindete Parteien, ein Fremder, der hineingerät und bleibt. Die Prohibition verschiebt das Ganze in eine Zeit der Schmuggelgeschäfte, damit stammen Krimi und Action aus derselben Quelle. Das Drama liegt in der Figur selbst, die keine Bindung eingeht und deren Beweggründe offenbleiben. Ein Mann, der beide Seiten gegeneinander ausspielt, hält die Erzählung in Bewegung, weil jede Begegnung neu entscheidet, für wen er gerade arbeitet.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergeben einen mittleren bis leicht positiven Befund. Dreißig Jahre nach 1996 steht der Film für jene Actionfilme, die ihre Struktur aus dem Western beziehen und sie in eine andere Zeit verlegen. Jericho bleibt dabei weniger ein Ort als eine Bedingung: verfallen, abgelegen und ohne eine Ordnung, auf die sich jemand berufen könnte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruce Willis als John Smith
- Bruce Dern als Sheriff Ed Galt
- William Sanderson als Joe Monday
- Christopher Walken als Hickey
- David Patrick Kelly als Doyle
- Karina Lombard als Felina
- Ned Eisenberg als Fredo Strozzi
- Michael Imperioli als Giorgio Carmonte
- R. D. Call als Jack McCool
- Alexandra Powers als Lucy Kolinski
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Verfügbarkeit
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