Ein stahlharter Mann (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Hill |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Krimi |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (244 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein wortkarger Mann namens Chaney zieht durch die von der Wirtschaftskrise gezeichneten Südstaaten der USA. Seine Waffe sind seine Fäuste: Er verdingt sich als Faustkämpfer in illegalen Preiskämpfen, die abseits jeder sportlichen Regel organisiert werden. Mit einem Spieler tut er sich zusammen, der ihm die nötigen Kontakte und Kämpfe verschafft. Das Geschäft bringt Geld, aber es zieht auch Korruption und zwielichtige Gestalten an. Zugleich beginnt Chaney eine Beziehung zu Lucy, die neben den Kämpfen selbst zur zweiten Belastungsprobe seines Weges wird. Die Handlung bleibt nah an ihrer Hauptfigur und beobachtet, wie sich Ehrgeiz, Armut und persönliche Bindungen gegenseitig unter Druck setzen, ohne den Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Ein stahlharter Mann“ entstand 1975 unter der Regie von Walter Hill. In den Hauptrollen stehen Charles Bronson als Chaney, James Coburn als sein Partner im Kampfgeschäft, Jill Ireland als Lucy und Strother Martin. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Action und Krimi zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Die Faustkämpfe liefern die körperliche, actionbetonte Ebene, während Korruption und Milieu der Preiskämpfe der Handlung eine kriminelle Grundierung geben. Das eigentliche Zentrum bleibt aber das Drama um einen Mann, der in einer Zeit wirtschaftlicher Not versucht, mit seinen eigenen Mitteln zu bestehen. Dass die Geschichte in der Großen Depression verortet ist, verleiht den Kämpfen ihre Dringlichkeit: Es geht nicht um sportlichen Ehrgeiz, sondern ums Überleben. Die Nebenhandlung um Lucy setzt dem harten, körperbetonten Milieu eine persönliche Ebene entgegen und macht deutlich, dass der Preis für Chaneys Weg nicht nur körperlicher Natur ist.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Bewertung von 6,8 aus einer eher überschaubaren Zahl an Stimmen zeichnet sich ein Bild ab, das solide, aber nicht überragend ausfällt. Fast fünfzig Jahre nach seiner Entstehung steht der Film für eine Spielart des Actiondramas, die auf Atmosphäre und Figurenzeichnung setzt statt auf große Inszenierung. Innerhalb der Genremischung aus Drama, Action und Krimi wirkt er eher als ruhig erzähltes Charakterstück denn als reinrassiger Actionfilm.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Bronson als Chaney
- James Coburn als Spencer "Speed" Weed
- Jill Ireland als Lucy Simpson
- Strother Martin als Poe
- Margaret Blye als Gayleen Schoonover
- Michael McGuire als Gandil
- Felice Orlandi als Le Beau
- Edward Walsh als Pettibon
- Bruce Glover als Doty
- Robert Tessier als Jim Henry
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Verfügbarkeit
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