Die letzten Amerikaner (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Hill |
|---|---|
| Genre | Thriller, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-09-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (372 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louisiana, 1973: Neun Angehörige der Nationalgarde nehmen an einer gewöhnlichen Militärübung in einem Bayou teil. Sie wollen die Sache möglichst schnell hinter sich bringen und nehmen den Einheimischen deshalb kurzerhand ihre Boote weg, um den Sammelpunkt rascher zu erreichen. Die Bewohner der Sümpfe bemerken das Eindringen und den Diebstahl und zeigen sich.
Der ranghöchste Soldat will die Lage entschärfen und beschließt, ans Ufer zurückzukehren und die Boote zurückzugeben. Doch einer seiner Männer feuert aus reiner Provokation eine Salve Platzpatronen ab. Die Einheimischen deuten die Geste falsch, und damit beginnt ein erbitterter Kampf zwischen ihnen und den orientierungslosen Soldaten, die sich in einem ihnen fremden Sumpfgebiet wiederfinden und kaum noch Munition haben.
Entstehungsgeschichte
Walter Hill inszenierte den Film, der 1981 erschien, acht Jahre nach der Zeit, in der die Handlung spielt. Keith Carradine, Powers Boothe, Fred Ward und Franklyn Seales gehören zur Besetzung. Eine Geschichte über eine Gruppe von neun Soldaten legt ein Ensemble nahe, in dem sich das Gewicht auf mehrere Figuren verteilt. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller und Kriegsfilm: Diese Kombination ist aufschlussreich, denn einen Krieg im eigentlichen Sinn gibt es in der Handlung nicht. Die Soldaten befinden sich auf einer Übung, geschossen wird zunächst nur mit Platzpatronen. Der Konflikt entsteht aus Überheblichkeit, einem gedankenlosen Diebstahl und einer missverstandenen Provokation. Das Muster des Kriegsfilms, eine Truppe in feindlichem Gelände, wird so auf heimischen Boden übertragen.
Der Sumpf spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist den Soldaten fremd und den Bewohnern vertraut, und damit kehrt sich das Kräfteverhältnis um: Die uniformierte Gruppe ist hier die unterlegene. Aus der Routineübung wird ein Überlebenskampf, in dem Rang und Ausbildung wenig nützen, weil das Gelände den anderen gehört.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 Punkten sprechen für eine überwiegend positive Aufnahme, gestützt auf einige hundert Stimmen. 45 Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Anlage zeitlos: Eine Gruppe, die sich durch eigenes Fehlverhalten in Gefahr bringt und in unbekanntem Terrain die Kontrolle verliert, ist ein Stoff, der nicht an eine Epoche gebunden ist. Innerhalb des Genres steht der Film zwischen Survival-Thriller und Kriegsfilm, ohne je ein Schlachtfeld im klassischen Sinn zu zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keith Carradine als Spencer
- Powers Boothe als Hardin
- Fred Ward als Reece
- Franklyn Seales als Simms
- T.K. Carter als Cribbs
- Lewis Smith als Stuckey
- Les Lannom als Casper
- Peter Coyote als Poole
- Alan Autry als Bowden
- Brion James als Trapper
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Verfügbarkeit
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