Laßt das mal Afonja machen (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Георгий Данелия |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-10-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (164 Stimmen) |
Worum es geht
Afonja Borschew arbeitet als Klempner und verbringt seine Zeit lieber mit seinen Trinkkumpanen als mit den Pflichten, die sein Leben eigentlich zusammenhalten sollten. Nächte voller Alkohol verschwimmen ihm zu Erinnerungslücken, seine Frau verlässt ihn, sein Vorgesetzter setzt ihn unter Druck, und Stück für Stück gerät sein Alltag aus den Fugen, ohne dass er selbst es wahrzunehmen scheint. In einem Tanzklub lernt er die junge Katja kennen, schenkt ihr zunächst aber kaum Beachtung. Ob sie es ist, die ihn aus seiner Lage herausholen kann, bleibt in der Schwebe.
Entstehungsgeschichte
„Laßt das mal Afonja machen“ entstand 1975 unter der Regie von Georgi Danelija. Die Hauptrolle des Afonja übernimmt Leonid Kurawljow, an seiner Seite stehen Jewgenija Simonowa als Katja, Jewgeni Leonow sowie Savely Kramarov. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Drama, Komödie und Liebesgeschichte in einem Werk.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet an, dass hier kein reines Sittenbild eines Trinkers erzählt wird, sondern eine Geschichte, die zwischen Mitleid und Spott pendelt. Dass die Handlung den Alltag eines einfachen Handwerkers ins Zentrum stellt, der seine eigene Auflösung nicht bemerkt, verleiht der Komik eine bittere Note. Die Begegnung mit Katja bringt eine zweite Perspektive ins Spiel, die dem Stoff neben der Satire auch eine emotionale, fast zärtliche Ebene gibt. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Darstellern legt nahe, dass sowohl die komischen als auch die ernsten Momente Gewicht tragen sollen, ohne dass das eine das andere verdrängt.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Durchschnittsbewertung von 7,7 aus einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich zeigt sich ein insgesamt positives, aber noch überschaubares Echo. Seit der Entstehung des Films im Jahr 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Blick auf ihn zwangsläufig als Blick zurück in eine andere Zeit prägt. Innerhalb der Verbindung von Tragikomödie und Liebesgeschichte nimmt der Film eine Position ein, die weniger auf klare Auflösung als auf das Nebeneinander von Leichtigkeit und Ernst setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonid Kuravlyov als Afonya
- Yevgeniya Simonova als Katya
- Evgeni Leonov als Kolya
- Savely Kramarov als Egoza
- Nina Maslova als Elena
- Boryslav Brondukov als Fedul
- Valentina Talyzina als Lyudmila Vostryakova
- Vladimir Basov als Vladimir Belikov
- Nikolai Parfyonov als Boris Petrovich
- Gotlib Roninson als astronomer
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Verfügbarkeit
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