Kin-Dza-Dza (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Георгий Данелия |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-12-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (303 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Männer aus der Sowjetunion, die einander nie zuvor begegnet sind, geraten durch einen Zufall an ein außerirdisches Teleportationsgerät. Der eine ist Onkel Wowa, ein Vorarbeiter aus Moskau, der andere ein georgischer Student, den man nur „den Geiger“ nennt. Eben noch im vertrauten Alltag, finden sie sich im nächsten Moment an einem Ort wieder, der mit ihrer Welt nichts gemein hat.
Sie landen auf „Plük“, einem Wüstenplaneten in der Galaxis „Kin-dza-dza“. Nichts dort entspricht dem, was sie kennen, und keiner der beiden weiß, wie er wieder zurückkommen soll. Von nun an dreht sich alles darum, wie zwei unfreiwillige Reisende, die nur der Zufall zusammengeführt hat, den Weg nach Hause finden.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Георгий Данелия. Der Spielfilm stammt aus dem Jahr 1986 und ist ab 12 Jahren freigegeben. In den tragenden Rollen sind Станислав Любшин, Евгений Леонов, Юрий Яковлев und ლევან გაბრიაძე zu sehen. Mit Moskau und Georgien als Herkunft der beiden Hauptfiguren ist die Geschichte fest im sowjetischen Alltag verankert, bevor sie ihn verlässt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Science-Fiction und Abenteuer, und schon die Ausgangslage erklärt, warum diese Mischung naheliegt. Die Reise auf einen fremden Planeten gehört zur Science-Fiction, die Heimkehr ist ein Grundmuster des Abenteuers. Die Komödie entsteht aus der Besetzung dieser Reise: Statt Raumfahrern oder Forschern stehen zwei gewöhnliche Menschen im Mittelpunkt, ein Vorarbeiter und ein Student, die für ein solches Erlebnis denkbar schlecht gerüstet sind.
Wesentlich ist, dass sich die beiden vorher nicht kannten: Als ungleiches Paar sind sie in der Fremde aufeinander angewiesen. Die Wüste als Schauplatz verstärkt das Gefühl der Verlorenheit und lässt die Figuren auf sich selbst zurückgeworfen erscheinen.
Einordnung & Wirkung
Im Schnitt 7,7 von 10 Punkten sind ein ausgesprochen gutes Ergebnis, getragen von einigen hundert Stimmen.
Dass eine Science-Fiction-Komödie 40 Jahre nach ihrem Erscheinen derart freundlich bewertet wird, spricht dafür, dass ihr Reiz weniger von technischer Schauwirkung abhängt als von ihren Figuren und ihrem Humor.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stanislav Lyubshin als Vladimir Nikolaevich Mashkov - 'Uncle Vova'
- Evgeni Leonov als Wef - The Wandering Chatlanian Singer
- Yuriy Yakovlev als Bee - The Wandering Patsak Singer
- Levan Gabriadze als Gedevan Alexandrovich Alexidze - 'Fiddler'
- Lev Perfilov als Kyrr - The Chatlanian-Dissident
- Irina Shmeleva als Tsan - The Desert Stage-Cart Driver
- Olga Mashnaya als Decont - A Teleportation Officer at Alpha
- Georgiy Daneliya als Abradox - The Governor of Alpha
- Aleksandra Dorokhina als woman in tunnel
- Galina Daneliya-Yurkova als Mashkov's wife
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Verfügbarkeit
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