La prima cosa bella (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Virzì |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-01-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (528 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sommer 1971 in Livorno. Im beliebtesten Strandbad der Stadt findet der alljährliche Schönheitswettbewerb statt, und Anna Michelucci wird völlig unerwartet zur „schönsten Mutter“ gekürt. Was als harmloser Spaß beginnt, löst bei ihrem Ehemann eine heftige Eifersucht aus, mit der Anna nicht gerechnet hat.
Von diesem Tag an gerät die Familie aus dem Gleichgewicht. Anna ist lebhaft, leichtsinnig und für ihre Kinder Bruno und Valeria mitunter peinlich, aber sie ist auch der Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Für Mutter, Sohn und Tochter beginnt ein Abenteuer, das sich über dreißig Jahre erstrecken wird und die Familie von den siebziger Jahren bis in die Gegenwart begleitet.
Entstehungsgeschichte
Paolo Virzì inszenierte den Film, der 2010 erschien. Zur Besetzung gehören Valerio Mastandrea, Micaela Ramazzotti, Stefania Sandrelli und Claudia Pandolfi. Der englische Titel lautet „The First Beautiful Thing“.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Familiengeschichte. Die Komödie liegt in Annas Wesen, in ihrer Unbekümmertheit und den Situationen, in die sie ihre Kinder bringt. Das Drama entsteht aus den Folgen: aus der Eifersucht des Vaters, aus dem Chaos, das die Familie über Jahre nicht loslässt.
Die Erzählung spannt sich über dreißig Jahre, und diese lange Strecke ist das eigentliche Gestaltungsprinzip. Sie erlaubt es, dieselben Menschen als Kinder und als Erwachsene zu zeigen und die Frage zu stellen, wie eine Mutter wie Anna die Menschen prägt, die aus Bruno und Valeria geworden sind. Der Beginn beim Schönheitswettbewerb ist dabei mehr als eine Anekdote: Er benennt das Thema von Schönheit, Blick und Besitzanspruch, das die Familie fortan begleitet.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 ist ein klar positives Ergebnis. Die Zahl der Stimmen liegt im mittleren dreistelligen Bereich, was auf ein begrenztes, aber wohlgesonnenes Publikum hindeutet.
Zwischen dem Erscheinungsjahr und heute liegen 16 Jahre. „La prima cosa bella“ bleibt ein Beispiel für die italienische Familienerzählung, die Leichtigkeit und Schwere nicht trennt. Innerhalb der Mischung aus Komödie und Drama gehört der Film zu den Titeln, deren Kern eine einzelne, widersprüchliche Figur ist.
Bilder




Besetzung & Stab
- Valerio Mastandrea als Bruno Michelucci
- Micaela Ramazzotti als Anna Nigiotti in Michelucci 1971-1981
- Stefania Sandrelli als Anna Nigiotti in Michelucci 2009
- Claudia Pandolfi als Valeria Michelucci
- Marco Messeri als Il Nesi
- Fabrizia Sacchi als Sandra
- Aurora Frasca als Valeria Michelucci 1971
- Giacomo Bibbiani als Bruno Michelucci 1971
- Giulia Burgalassi als Valeria Michelucci 1981
- Francesco Rapalino als Bruno Michelucci 1981
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Verfügbarkeit
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