La Mala Educación - Schlechte Erziehung (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-03-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.266.982 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.095 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Enrique Goded arbeitet an einem neuen Filmprojekt und sucht nach Inspiration, als unangekündigt Besuch vor seiner Tür steht. Der junge Mann stellt sich als Ignacio vor: jener Ignacio, mit dem ihn auf dem katholischen Internat der Salesianer einst eine tiefe Freundschaft verband, bis der Freund die Schule verlassen musste und sich ihre Wege trennten. Inzwischen trägt er den Namen Ángel und arbeitet als Schauspieler. Mitgebracht hat er eine Geschichte, seine eigene Lebensgeschichte, die der frühere beste Freund verfilmen soll; die Hauptrolle möchte er selbst übernehmen. Enrique ist von der Idee zunächst begeistert. Doch die Recherche für den Film gerät ihm mehr und mehr zur kriminalistischen Wahrheitssuche, reißt alte Wunden auf und holt schreckliche Ereignisse aus der Vergangenheit ans Tageslicht.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Pedro Almodóvar entstand dieser Spielfilm, der 2004 erschien und international unter dem Titel „Bad Education“ läuft. Die tragenden Rollen übernahmen Gael García Bernal, Fele Martínez, Daniel Giménez Cacho und Lluís Homar. Freigegeben ist die Produktion ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Krimi beschreibt die Doppelbewegung der Erzählung recht genau. Was als Wiedersehen zweier Menschen beginnt, verschiebt sich zu einer Nachforschung, bei der ein Filmemacher in eigener Sache ermittelt. Dass der Stoff aus einem Manuskript stammt, das eine Figur der anderen in die Hand drückt, legt eine Anlage in Schichten nahe: eine Geschichte, die verfilmt werden soll, während zugleich geprüft wird, ob sie stimmt. Erinnerung und Darstellung geraten dabei zwangsläufig aneinander, zumal der Erzähler zugleich der Hauptdarsteller sein will. Das Internat bleibt der Fluchtpunkt, auf den alle Fäden zurücklaufen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten liegt der Film im oberen Bereich der abgegebenen Wertungen, und die Stimmen eines Publikums im vierstelligen Bereich zeigen ein stabiles, aber überschaubares Interesse: kein Massenphänomen, wohl aber ein Titel, den ein Publikum gezielt aufsucht. 22 Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Verschränkung von Kriminalhandlung und Erinnerungsarbeit nicht überholt, weil sie weniger von Zeitkolorit als von der Figurenzeichnung lebt. Innerhalb des Dramas markiert die Freigabe ab 12 Jahren die Grenze zu härteren Kriminalstoffen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gael García Bernal als Ángel / Juan / Zahara
- Fele Martínez als Enrique Goded
- Daniel Giménez Cacho als Padre Manolo
- Lluís Homar als Sr. Berenguer
- Francisco Maestre als Padre José
- Francisco Boira als Ignacio
- Juan Fernández als Martín
- Nacho Pérez als Young Ignacio
- Raúl García Forneiro als Young Enrique
- Javier Cámara als Paca / Paquito
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Verfügbarkeit
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