La ley de Herodes (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis Estrada |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-11-09 |
| Einspielergebnis | 52.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (211 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer kleinen mexikanischen Stadt der 1940er Jahre sind drei Bürgermeister nacheinander ermordet worden. Als Nachfolger wird ausgerechnet ein einfacher Hausmeister rekrutiert, ein Mann ohne politische Ambitionen, der von den Aussichten seines neuen Amtes zunächst überfordert scheint. Er tritt an mit der Vorstellung, Ordnung und Fortschritt in den Ort zu bringen und dem Kreislauf aus Gewalt ein Ende zu setzen. Doch die Strukturen, in die er hineingerät, erweisen sich als stärker als sein guter Wille. Umgeben von einer Riege aus Opportunisten, Heuchlern und Kriminellen, verändert sich sein Umgang mit der neu gewonnenen Macht zusehends. Wie weit dieser Wandel reicht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1999 und wurde von Luis Estrada inszeniert. In den Hauptrollen sind Damián Alcázar, Pedro Armendáriz Jr., Salvador Sánchez und Isela Vega zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi, Mystery und Drama deutet auf einen Erzählton hin, der Ernstes mit bitterer Situationskomik verknüpft. Ein historisches Setting in den 1940er Jahren, die Figur eines unscheinbaren Amtsträgers und eine Kette gewaltsamer Vorgängerschicksale legen nahe, dass hier ein System und seine Mechanismen im Zentrum stehen, nicht allein eine Einzelperson. Die Anlage der Geschichte als Aufstieg eines naiven Mannes in ein korruptes Umfeld folgt einer klassischen Struktur der moralischen Erosion, bei der äußere Umstände und innere Verführung zusammenwirken. Dass Genrezuschreibungen wie Mystery neben Krimi und Drama stehen, spricht dafür, dass die Erzählung nicht nur auf politische Verhältnisse zielt, sondern auch auf ein Element des Rätselhaften rund um die vorangegangenen Todesfälle.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 8,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch begrenztes Bild ab. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 26 Jahre vergangen, was ihn in die späten 1990er Jahre des mexikanischen Kinos einordnet. Innerhalb der Kombination aus politischer Satire und Kriminalgeschichte nimmt er durch seine historische Rahmung und die Konzentration auf eine einzelne Kommune eine eher kammerspielartige Position ein.
Bilder





Besetzung & Stab
- Damián Alcázar als Juan Vargas
- Pedro Armendáriz Jr. als López
- Isela Vega als Doña Lupe
- Salvador Sánchez als Pek
- Juan Carlos Colombo als Ramírez
- Delia Casanova als Rosa
- Leticia Huijara als Gloria
- Alex Cox als Gringo
- Guillermo Gil als Cura
- Eduardo López Rojas als Doctor
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Verfügbarkeit
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