La herencia Valdemar (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | José Luis Alemán |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-01-22 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (118 Stimmen) |
Worum es geht
Luisa Llorente, Sachverständige für alte Immobilien, verschwindet, nachdem sie die viktorianische Villa "Valdemar" besichtigt hat, um dort ein Inventar der Besitztümer aufzunehmen. Sie ist nicht die Erste: Schon zuvor war ein Kollege und Freund des Detektivs Nicolás Tramel spurlos verschwunden, als er zur Wertermittlung in dasselbe Haus geschickt wurde. Maximilian, Präsident der Firma, für die Luisa arbeitet, beauftragt Tramel mit der Suche. Der Detektiv reist an den Ort des Geschehens und wird dort von der selbstbewussten Doktor Cerviá begleitet, Vorsitzende der Valdemar-Stiftung, die ihn in die Hintergründe des Falls einweiht und von der Tragödie des Ehepaars Lázaro und Leonor Valdemar erzählt, das die Villa um 1880 bewohnte.
Entstehungsgeschichte
"La herencia Valdemar" entstand 2010 unter der Regie von José Luis Alemán. In der Besetzung stehen Paul Naschy, Óscar Jaenada, Laia Marull und Daniele Liotti. Der Film verbindet Horror mit Mystery-Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte legt eine Gegenwartshandlung über eine ältere Tragödie: Ein Detektiv und eine Wissenschaftlerin nähern sich der Villa aus zwei Richtungen, der Ermittlung und der historischen Aufarbeitung, während die Zeitebene um 1880 als Ursprung des Unheils mitgeführt wird. Diese Doppelstruktur ist typisch für Mystery-Horror, der reale Ermittlungsarbeit mit einem Familiengeheimnis aus der Vergangenheit verschränkt. Dass gleich zwei Sachverständige beim Betreten desselben Hauses verschwinden, setzt von Beginn an ein wiederkehrendes Muster, das die Villa selbst zur eigentlichen Bedrohung macht. Die Einbindung einer Stiftung, die sich offiziell mit dem Fall Valdemar befasst, verleiht der Legende zusätzlich einen institutionellen, fast dokumentarischen Anstrich innerhalb der fiktiven Welt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich des Genres, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, in denen sich das Mystery-Horror-Genre mit vielen ähnlich angelegten Geschichten um alte Häuser und verborgene Familiengeschichten weiterentwickelt hat. Der Titel bleibt innerhalb dieses Feldes einer von vielen Beiträgen, die auf die Kombination aus Ermittlung und Legendenbildung setzen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Paul Naschy als Jervás
- Óscar Jaenada als Nicolás Tremel
- Laia Marull als Leonor
- Daniele Liotti als Lázaro
- Silvia Abascal als Luisa Llorente
- Ana Risueño als Dra. Cerviá
- Luis Zahera als Lovecraft
- Eusebio Poncela als Maximilian
- Rodolfo Sancho als Eduardo
- Norma Ruiz als Ana
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Verfügbarkeit
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