Kursk (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Vinterberg |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Thriller, Action |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-11-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (726 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das U-Boot Kursk sticht zu einer Übung in arktischen Gewässern in See, angetrieben von einem Nuklearreaktor und besetzt mit einer großen Mannschaft. Aus der Routine wird eine Katastrophe: Zwei Explosionen erschüttern das Schiff, es sinkt. Ein Teil der Besatzung überlebt zunächst und kämpft in der Tiefe um das eigene Leben. An Land beginnt eine zweite Auseinandersetzung, die der Film ebenso ernst nimmt: Die Angehörigen der Seeleute versuchen, die politischen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die einer Rettung entgegenstehen. Aus beiden Strängen — dem eingeschlossenen Warten und dem Ringen an der Oberfläche — setzt sich die Erzählung zusammen.
Entstehungsgeschichte
Thomas Vinterberg inszenierte den 2018 erschienenen Film. Zur Besetzung gehören Matthias Schoenaerts, Léa Seydoux, Peter Simonischek und Max von Sydow. Freigegeben ist er ab 12 Jahren, was angesichts des Stoffes auf eine zurückhaltende Darstellung schließen lässt. Dass die Besetzung Namen aus mehreren Ländern zusammenführt, entspricht einem Stoff, der nicht an einem Ort bleibt, sondern die Wege mehrerer Beteiligter nebeneinanderstellt.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie, Thriller und Action werden gemeinsam genannt, und die Reihenfolge beschreibt die Gewichtung: Das Drama der Familien trägt den Film, das Historische liefert den Rahmen, die Thriller- und Actionanteile ergeben sich aus der Lage im gesunkenen Boot. Der Hinweis auf eine wahre Begebenheit verpflichtet eine solche Erzählung besonders — sie handelt von realen Opfern und deren Angehörigen. Die Aufteilung in zwei Schauplätze, unter Wasser und an Land, lässt die Enge des einen und die Ohnmacht des anderen aufeinander wirken.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,6 von 10, getragen von einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen im dreistelligen Bereich. Acht Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie ein Unglücksfall als Kammerspiel und als politische Erzählung zugleich behandelt werden kann. Im Katastrophenfach fällt er durch seine Zurückhaltung auf. Bei einem Stoff dieser Art zählt ohnehin weniger die Höhe der Bewertung als die Frage, ob die Darstellung den Betroffenen gerecht wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matthias Schoenaerts als Mikhail Averin
- Léa Seydoux als Tanya Averina
- Peter Simonischek als Admiral Vyacheslav Grudzinsky
- Max von Sydow als Admiral Vladimir Petrenko
- August Diehl als Anton Markov
- Colin Firth als Commodore David Russell
- Bjarne Henriksen als Russian Rescue Ship Captain
- Magnus Millang als Oleg Lebedev
- Artemiy Spiridonov als Misha Averin
- Joel Basman als Leo
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Verfügbarkeit
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