Krieg und Frieden (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergei Bondartschuk |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Kriegsfilm, Liebesfilm |
| Laufzeit | 432 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-04-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 700.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Russland zwischen 1805 und 1820, während der Napoleonischen Kriege: Pierre Besuchow liebt die junge Natascha, wird aber in eine Heirat mit der leichtlebigen Hélène gedrängt. Er bringt seinen Freund, den verwitweten Fürsten Andrej Bolkonski, mit Natascha zusammen, und die beiden verloben sich. Die Verbindung zerbricht jedoch, als Natascha sich auf ein Flirten mit dem jungen Kuragin einlässt. 1812 zieht Andrej wieder in den Krieg gegen Napoleon, es kommt zur Schlacht von Borodino, in der er schwer verwundet wird. Nach der Niederlage müssen die Russen Moskau aufgeben. Pierre plant ein Attentat auf Napoleon, das scheitert. Andrej wird von Nataschas Familie gepflegt, es kommt zu einer Versöhnung, bevor sein Weg endet. Am Ende finden Pierre und Natascha wieder zueinander.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1968 unter der Regie von Sergei Bondartschuk, der zugleich in der Rolle des Pierre Besuchow zu sehen ist. An seiner Seite stehen Ljudmila Saweljewa als Natascha, Wjatscheslaw Tichonow als Andrej Bolkonski und Victor Göze. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Drama, Kriegsfilm und Liebesfilm zeigt, wie eng private und politische Ebene hier verzahnt sind: Die Liebesgeschichten zwischen Pierre, Natascha und Andrej entfalten sich nicht losgelöst, sondern im direkten Schatten der napoleonischen Feldzüge. Die Zeitspanne von 1805 bis 1820, über die die Handlung reicht, erlaubt es, private Entwicklungen über Jahre hinweg neben große historische Ereignisse wie die Schlacht von Borodino und die Aufgabe Moskaus zu stellen. Dass Regisseur Bondartschuk selbst die männliche Hauptrolle übernimmt, verbindet die erzählerische und die darstellerische Ebene des Projekts unmittelbar.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,6 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis von 165 Stimmen zeigt sich ein Titel, der bei denen, die ihn gesehen haben, überdurchschnittlich gut ankommt, ohne bislang ein breites Publikum erreicht zu haben. Der zeitliche Abstand seit 1968 ist beträchtlich, was den Film als ein Werk aus einer anderen filmischen Epoche kennzeichnet. Innerhalb des historischen Kriegs- und Liebesfilms markiert er durch seine Erzählspanne und die Verschränkung mehrerer Figurenschicksale einen aufwendig angelegten Stoff.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ludmila Savelyeva als Natasha Rostova
- Sergei Bondarchuk als Pierre Bezukhov
- Vyacheslav Tikhonov als Andrei Bolkonsky
- Viktor Stanitsyn als Ilya Andreyevich Rostov
- Kira Golovko als Countess Rostova
- Oleg Tabakov als Nikolai Rostov
- Nikolay Kodin als Petya Rostov
- Sergei Yermilov als Petya Rostov
- Irina Gubanova als Sonya
- Anatoli Ktorov als Nikolai Andreyevich Bolkonsky
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Verfügbarkeit
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