Sergei Bondartschuk
Werdegang
Sergei Fjodorowitsch Bondartschuk wurde am 25. September 1920 geboren und war sowjetischer und ukrainischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Sein Spielfilm „Krieg und Frieden" aus dem Jahr 1966 wurde mit dem Oscar sowie dem Golden Globe Award als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Er war der Vater von Fjodor Bondartschuk.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind zwei Titel von Sergei Bondartschuk als Regisseur verzeichnet: „Krieg und Frieden" (1968) und „Waterloo" (1970). Die beiden Filme liegen mit zwei Jahren Abstand eng beieinander und entstanden 48 beziehungsweise 50 Jahre nach seiner Geburt. Thematisch bewegen sich beide Werke im Bereich Historie, Drama, Kriegsfilm und Liebesfilm – eine Genrekombination, die auf grossformatig angelegte, historische Stoffe mit kriegerischem und dramatischem Hintergrund hindeutet. Serien sind bei uns nicht vertreten, es handelt sich ausschliesslich um Spielfilme.
Einordnung
Die beiden bei uns geführten Titel erhalten Bewertungen von 7,6 und 7,1, was einem Schnitt von 7,3 entspricht – ein durchweg solides bis gutes Niveau innerhalb der Bandbreite unserer Bewertungsskala. „Krieg und Frieden" schneidet dabei etwas besser ab als „Waterloo". Da beide Filme aus einer engen Zeitspanne von nur zwei Jahren stammen, lässt sich aus dem Katalog keine längere Entwicklung seines Schaffens ablesen, sondern lediglich eine kurze, thematisch zusammenhängende Phase am Ende der 1960er und zu Beginn der 1970er Jahre, rund ein halbes Jahrhundert nach seiner Geburt.