Kontroll (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nimród Antal |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.277.800 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (313 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bulcsú lebt in der Budapester U-Bahn, und zwar ausschließlich. Seit Jahren hat der Fahrkartenkontrolleur kein Tageslicht mehr gesehen und am gewöhnlichen Leben über der Erde keinen Anteil mehr genommen. Sein Alltag besteht aus Schichten in den Tunneln und auf den Bahnsteigen.
Auf Streife mit seinen Kollegen begegnet ihm dort unten täglich der Irrsinn in Menschengestalt: eine Traumfrau im Bärenkostüm, pöbelnde Fahrgäste, gemeingefährliche Schwarzfahrer. Zwischen den Kontrolltrupps herrscht eine alte Rivalität, die sich in lebensgefährlichen Mutproben entlädt. Dann häufen sich Todesfälle. Immer mehr Fahrgäste sterben durch die Hand eines geheimnisvollen Kapuzenträgers, und die abgeschlossene Welt unter der Stadt wird zur Bedrohung.
Entstehungsgeschichte
Nimród Antal inszenierte den Film, der 2003 erschien. In den Hauptrollen sind Csányi Sándor, Mucsi Zoltán, Pindroch Csaba und Badár Sándor zu sehen. Die rein männliche Besetzung spiegelt die Welt der Kontrolltrupps wider, in der Rivalität und Kameradschaft den Ton angeben. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film vereint gleich vier Genres: Komödie, Krimi, Drama und Thriller. Diese ungewöhnliche Mischung erklärt sich aus der Anlage. Die skurrilen Begegnungen mit Fahrgästen liefern absurden Humor, die Mordserie sorgt für Krimi- und Thrillerspannung, und das Leben eines Mannes, der sich vollständig aus der Welt zurückgezogen hat, trägt eine dramatische Unterströmung.
Besonders prägend ist der Schauplatz. Eine U-Bahn als einziger Lebensraum wirkt wie ein eigenes Universum mit eigenen Regeln, Hierarchien und Ritualen. Dass die Hauptfigur dieses Reich nie verlässt, macht die unterirdischen Gänge zugleich zu Zuflucht und Gefängnis. Die Mutproben zwischen den Trupps und der unbekannte Täter in der Kapuze verstärken das Gefühl, dass unter der Oberfläche einer Großstadt eine ganz eigene, gefährliche Ordnung herrscht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 schneidet der Film klar überdurchschnittlich ab. Die Bewertung stützt sich auf erst wenige hundert Stimmen, das Urteil kommt also von einem eher kleinen Kreis.
Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen. Im Genre lässt sich der Film keiner einzelnen Schublade zuordnen, weil er Humor, Melancholie und Spannung auf engem Raum verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sándor Csányi als Bulcsú
- Zoltán Mucsi als Professzor
- Csaba Pindroch als Muki
- Sándor Badár als Lecsó
- Zsolt Nagy als Tibi
- Balla Eszter als Szofi
- Lajos Kovács als Béla
- Bence Mátyássy als Gyalogkakukk
- Győző Szabó als Lökdösődő
- Péter Scherer als Főnök
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Verfügbarkeit
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