Kommissar Maigret stellt eine Falle (1958)
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| Regie | Jean Delannoy |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-01-29 |
| TMDB-Bewertung | 7 (125 Stimmen) |
Worum es geht
Paris wird von einer Serie brutaler Morde erschüttert: Frauen, die abends nach Hause kommen, werden Opfer eines Unbekannten, der im Dunkeln zuschlägt. Inspektor Lagrume glaubt, den Täter bereits gefunden zu haben – den Metzger Barberot aus der Nachbarschaft. Kommissar Maigret, der die Ermittlungen übernimmt, ist davon jedoch nicht überzeugt. Er ahnt, dass der wahre Mörder weiterhin frei herumläuft. Die eigentliche Schwierigkeit liegt für ihn nicht darin, wer es ist, sondern wie man ihn dazu bringt, sich zu verraten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1958 unter der Regie von Jean Delannoy. In den Hauptrollen sind Jean Gabin als Kommissar Maigret sowie Annie Girardot, Olivier Hussenot und Jeanne Boitel zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 14 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Mystery deutet an, dass es hier weniger um klassische Ermittlungsarbeit mit eindeutigen Spuren geht als um Psychologie und Zweifel. Dass ein ranghoher Kollege bereits einen vermeintlichen Täter präsentiert, während die Hauptfigur an dessen Schuld zweifelt, verlagert das Interesse von der Frage „wer war es“ hin zu der Frage, wie man einen Verdacht beweist, den andere längst für erledigt halten. Die Anlage der Geschichte um eine Falle statt um eine Verfolgungsjagd passt zu einem Ermittler, der auf Beobachtung und Geduld setzt statt auf spektakuläre Aktion. Dass die Opfer allesamt Frauen sind, die allein unterwegs sind, gibt der Handlung zudem eine bedrückende, auf Verunsicherung zielende Grundstimmung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 aus einer eher kleinen, dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragend diskutierten Bereich. Seit der Entstehung 1958 sind mittlerweile weit über sechzig Jahre vergangen, was den Film als Vertreter eines Kriminalfilms älterer Prägung ausweist, in dem Verhör, Beobachtung und psychologisches Kalkül im Vordergrund stehen statt technischer Ermittlungsarbeit. Innerhalb der zahlreichen Verfilmungen um die Figur Maigret markiert dieser Titel einen Fall, der explizit auf eine Falle als Ermittlungsmethode setzt – ein Ansatz, der dem Genre Krimi mit den Beimischungen Drama und Mystery eine ruhigere, grüblerische Note verleiht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Gabin als Commissioner Jules Maigret
- Annie Girardot als Yvonne Maurin
- Olivier Hussenot als Lagrume
- Jeanne Boitel als Louise Maigret
- Lucienne Bogaert als Veuve Adèle Maurin
- Jean Debucourt als Camille Guimard
- Paulette Dubost als Mauricette Barberot
- Lino Ventura als Inspecteur Torrence
- Jean Desailly als Marcel Maurin
- Guy Decomble als Mazet
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Verfügbarkeit
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