Annie Girardot
Werdegang
Annie Suzanne Girardot wurde am 25. Oktober 1931 geboren und war eine französische Schauspielerin. Ihr Filmdebüt gab sie 1956 in Treize à table, insgesamt wirkte sie im Laufe ihrer Karriere in fast 150 Film- und Fernsehproduktionen mit und wurde als Charakterdarstellerin vornehmlich in tragischen Schicksalsrollen besetzt. Einen ihrer ersten größeren Auftritte hatte sie 1960 in Luchino Viscontis Drama Rocco und seine Brüder an der Seite von Alain Delon. Es folgten Rollen in zahlreichen weiteren Produktionen, darunter Aus Liebe sterben (1971) und Die Ohrfeige (1974) mit Isabelle Adjani. Auch mit den Regisseuren Claude Lelouch und Michael Haneke arbeitete sie zusammen, unter anderem in Die Klavierspielerin (2001) an der Seite von Isabelle Huppert und Benoît Magimel sowie in Caché (2005) mit Juliette Binoche und Daniel Auteuil.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Filme von Annie Girardot vertreten, Serien finden sich keine. Die Titel stammen aus den Jahren 1958 bis 2005, decken also eine Spanne von 47 Jahren ab. Der älteste Titel, Kommissar Maigret stellt eine Falle, entstand 27 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste, Zwei ungleiche Freunde, 74 Jahre danach. Genremäßig überwiegt das Drama, ergänzt um Liebesfilm, Krimi, Mystery, Thriller und Komödie, was die Bandbreite ihrer Rollen zwischen tragischem Fach und leichteren Stoffen widerspiegelt.
Einordnung
Die sieben Titel bei uns liegen zwischen 6,8 im Schnitt, mit Werten von 5,5 bis 8,0. Am besten bewertet ist Rocco und seine Brüder mit 8,0, gefolgt von Die Klavierspielerin mit 7,3. Am unteren Ende steht Der Querkopf mit 5,5. Zwischen dem ältesten Titel von 1958 und dem jüngsten von 2005 liegen fast fünf Jahrzehnte, was die vorliegende Auswahl zu einem Querschnitt durch verschiedene Schaffensphasen macht, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit ihrer umfangreichen Filmografie zu erheben.