Klauen will gelernt sein (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-09-25 |
| Einspielergebnis | 3.588.208 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (256 Stimmen) |
Worum es geht
Drei Cousins namens Dalmazio, Amalio und Egisto Siraghi kennen einander nicht, und alle drei kämpfen sich mit ehrlicher Arbeit nur mühsam durchs Leben: Dalmazio als Wachmann bei einer Bank, Amalio als Hundesitter, Egisto als Straßenverkäufer und Scheibenwäscher an Ampeln. Ihr Leben ändert sich, als sie unabhängig voneinander von einem wohlhabenden Mann namens Aliprando Siraghi kontaktiert werden. Der alte Mann sitzt im Rollstuhl, hat eine kriminelle Vergangenheit und gibt sich als entfernter Onkel der drei zu erkennen. Sein Angebot: Er will sie in sein Diebesgeschäft einweihen und stellt es als einzige Chance dar, der eigenen Mittelmäßigkeit und Armut zu entkommen.
Entstehungsgeschichte
„Klauen will gelernt sein“ entstand 1986 unter der Regie von Neri Parenti als Komödie. In den Hauptrollen sind Paolo Villaggio, Lino Banfi, Massimo Boldi und Enrico Maria Salerno besetzt, vier Namen, die die Ausrichtung des Films als komödiantisches Ensemblestück erkennen lassen.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstellation aus drei ahnungslosen Cousins, die von einem kriminellen Verwandten zusammengeführt werden, liefert der Komödie ein klassisches Ganovenstück-Gerüst: unterschiedliche Alltagsberufe, die allesamt am Rand der Gesellschaft angesiedelt sind, treffen auf die Verlockung des schnellen Geldes. Dass der Strippenzieher der Handlung ein gealterter, an den Rollstuhl gefesselter Delinquent ist, gibt der Situation eine komische Schieflage: Verführung zum Verbrechen kommt hier nicht von einem furchteinflößenden Paten, sondern von einer gebrechlichen Figur, die auf List und Überredung statt auf Macht setzt. Die Besetzung mit mehreren bekannten Komödiendarstellern deutet auf ein Wechselspiel unterschiedlicher komischer Typen hin, wie es für italienische Ensemble-Komödien jener Zeit typisch ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 256 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein besonders positives oder negatives Gesamturteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1986 sind inzwischen fast vier Jahrzehnte vergangen, was die überschaubare Stimmenzahl zusätzlich erklärt. Innerhalb der italienischen Komödientradition reiht sich der Titel als eine von vielen leichten Gaunerkomödien ein, die auf bekannte Gesichter und ein alltagsnahes Milieu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Dalmazio Siraghi
- Lino Banfi als Amalio Siraghi
- Massimo Boldi als Egisto Siraghi
- Enrico Maria Salerno als Zio Aliprando Siraghi
- Antonio Barrios als Franco Nero
- Barbara Scoppa als Marisa Padovan
- Antonio Allocca als Il paziente
- Ennio Antonelli als Finto Prete
- Claudio Boldi als La guardia
- Corrado Monteforte als Minozzi
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Verfügbarkeit
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