Ho vinto la lotteria di Capodanno (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-06-06 |
| TMDB-Bewertung | 6 (107 Stimmen) |
Worum es geht
Paolo Ciottoli ist Journalist bei einer römischen Tageszeitung und mit seinem Leben am Ende: einsam, von Kollegen und Vorgesetztem schikaniert, bis über beide Ohren verschuldet und von Wucherern gejagt. Er versucht auf verschiedenen Wegen, seinem Leben ein Ende zu setzen, ohne Erfolg, bis er ausgerechnet beim Schlucken von Reinigungsmittel bemerkt, dass er den Gewinnerschein der Silvesterlotterie besitzt – fünf Milliarden Lire. Nach einer schmerzhaften Magenspülung eilt er nach Hause, doch der Lottoschein ist verschwunden. Er hatte ihn unter einer alten Schreibmaschine versteckt, die zusammen mit dem restlichen Mobiliar von Gerichtsvollziehern gepfändet wurde. Damit beginnt für Paolo eine verzweifelte Suche.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1989 unter der Regie von Neri Parenti als Komödie. In den Hauptrollen sind Paolo Villaggio, Antonio Allocca, Camillo Milli und Ugo Bologna zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein existenzielles, eigentlich düsteres Motiv – den Suizidversuch eines gescheiterten Mannes – mit den Mitteln der Komödie und macht daraus einen tragikomischen Wendepunkt: Im Moment größter Verzweiflung kippt das Schicksal ins Groteske. Dass ausgerechnet ein banaler Gegenstand wie eine gepfändete Schreibmaschine über ein Vermögen entscheidet, zeigt die Anlage der Handlung als Kette von Verkettungen des Zufalls, in der Bürokratie, Pech und Slapstick ineinandergreifen. Die Besetzung mit Paolo Villaggio in der Hauptrolle setzt auf einen Figurentypus des gedemütigten, tragikomischen Alltagsmenschen, der zwischen Verzweiflung und Situationskomik changiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film heute nur eingeschränkt einordnen – die Datenbasis ist zu klein für ein verlässliches Gesamtbild. Seit der Entstehung 1989 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die italienische Komödientradition jener Jahre einordnet, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über seine heutige Wahrnehmung ableiten lassen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Paolo Ciottoli
- Antonio Allocca als Rossi
- Camillo Milli als Cieco
- Ugo Bologna als il direttore del giornale
- Giancarlo Magalli als se stesso
- Valerio Merola als se stesso
- Gianpaolo Saccarola als Boss
- Giulio Massimini als don Paolino
- Stefano Antonucci als il banditore d'asta
- Margit Evelyn Newton als Arcangela
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Verfügbarkeit
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