Ich krieg die Tür immer noch nicht zu (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-12-23 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (323 Stimmen) |
Worum es geht
Die Reise beginnt bei der Erschaffung der Welt und führt durch die Geschichte. Fantozzi taucht auf in Judäa zur Zeit Jesu Christi, bei mittelalterlichen Turnieren und auf den Kreuzzügen, im Jahrhundert Robin Hoods, in der Französischen Revolution, bei der Bresche an der Porta Pia und im Ersten Weltkrieg, bis schließlich ein Fußballspiel zwischen Italien und Schottland den Bogen schließt. In jeder Station schlüpft er in eine andere Gestalt: als zitternder, nackter Adam, als unbeholfener Ritter, als streitlustiger Sansculotte, als glückloser Flieger und als leidenschaftlicher Fußballanhänger.
Eines bleibt dabei stets gleich. Fantozzi ist der ewige Verlierer gegenüber einem Schicksal, das zynisch und falsch spielt. Dennoch versucht er noch einmal sein Glück, diesmal zusammen mit Pina, seiner nörgelnden Ehefrau, und einem schrecklichen kleinen Mädchen, in einer Zeit voller Technik und Science-Fiction.
Entstehungsgeschichte
Neri Parenti drehte die Komödie im Jahr 1986. Paolo Villaggio, Liù Bosisio, Gigi Reder und Plinio Fernando bilden die Besetzung. Der deutsche Titel „Ich krieg die Tür immer noch nicht zu“ setzt auf Alltagskomik und kündigt damit schon den Ton eines Films an, in dem nichts so gelingt, wie es soll.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, macht der Film eine einzige Figur zum Mittelpunkt eines Streifzugs durch die Jahrhunderte. Die episodische Form ist dabei das auffälligste Merkmal: Jede Station ist eine eigene Situation mit eigener Rolle, und doch folgen alle demselben Muster. Fantozzi scheitert, gleich ob im Paradies, im Turnier oder als Anhänger im Fußballfieber.
Der Humor entsteht aus dieser Wiederholung. Weil der Ausgang jeder Episode absehbar ist, verlagert sich das Interesse auf das Wie des Scheiterns. Die Reihe historischer Stationen reicht von biblischen Szenen über das Mittelalter bis in die jüngere Geschichte und mündet in eine technisierte Zukunft. Mit Pina und dem Mädchen kommt am Ende ein familiärer Rahmen hinzu, der den Pechvogel auch im privaten Umfeld zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen erreicht der Film eine ordentliche Bewertung. Das Urteil fällt freundlich aus, ohne deutlich über das Mittelfeld hinauszugehen.
40 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Komödienform, die ganz auf eine Hauptfigur und deren unerschütterliches Pech setzt. Die Idee, einen Verlierer durch die Weltgeschichte zu schicken, macht das Scheitern zu einem Prinzip, das in jeder Epoche aufs Neue greift.
Bilder



Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Ugo Fantozzi
- Liù Bosisio als Pina Fantozzi
- Gigi Reder als Filini
- Plinio Fernando als Mariangela Fantozzi
- Eva-Lena Lundgren als Compagna dell'antagonista
- Luc Merenda als Antagonista di Fantozzi
- Jimmy il Fenomeno als Canottiere Corsi
- Omero Capanna als uomo sull'autobus
- Michele Kalamera als Dio / Primo Narratore
- Gino La Monica als Adamo / Soldato Greco / Pretoriano / Cavaliere Nero / Robin Hood / Condannato alla ghigliottina / Gran Farabut Lupman Duca Modestino Balabam / Ufficiale Giapponese / Direttore Siderale
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Verfügbarkeit
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