King Ralph (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David S. Ward |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 52.487.045 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (329 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Park des Buckingham Palace hat sich der englische Hof versammelt, um ein offizielles Foto aufzunehmen. Ein nachlässiger Beleuchter lässt ein Kabel auf dem feuchten Rasen liegen, und im entscheidenden Augenblick trifft der Stromschlag die gesamte königliche Familie. Plötzlich fehlt jeder Thronerbe, mit einer einzigen Ausnahme: einem sehr entfernten Nachfahren in den Vereinigten Staaten.
Dieser Nachfahre heißt Ralph und spielt in Las Vegas Klavier in einer Bar. Die unerwartete Aufgabe nimmt er mit Vergnügen an. Voller guter Absichten beginnt er, sich als König zu versuchen. Doch schon bald zeigt sich, dass die strenge Etikette am Hof so gar nicht zu ihm passt. Zwischen den Gepflogenheiten des Palasts und seinen eigenen Gewohnheiten klafft eine Lücke, die sich nicht so einfach schließen lässt.
Entstehungsgeschichte
David S. Ward inszenierte die Komödie, die 1991 erschien. John Goodman, Peter O'Toole, John Hurt und Camille Coduri bilden das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, was den eher harmlosen Ton unterstreicht, mit dem die Geschichte ihre makabre Ausgangslage behandelt.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, setzt der Film ganz auf den Zusammenprall zweier Welten. Das Grundmuster ist bekannt und wirkungsvoll: Ein Außenseiter gelangt unvermittelt in eine hochgradig geregelte Umgebung und bringt sie mit seiner Unbefangenheit durcheinander. Hier trifft ein Barpianist aus Las Vegas auf das britische Königshaus, und der Kontrast zwischen amerikanischer Lässigkeit und höfischem Protokoll liefert den Stoff für die Pointen.
Auffällig ist der Einstieg. Ein Unglück, das die gesamte Königsfamilie auslöscht, wäre in einem anderen Genre der Beginn einer Tragödie. Hier dient es lediglich als Auslöser, um eine unwahrscheinliche Thronfolge in Gang zu setzen. Der Film nutzt die Überspitzung, um die Frage zu stellen, was einen König eigentlich ausmacht: Herkunft, Haltung oder die Bereitschaft, sich auf ein Amt einzulassen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bei wenigen hundert Stimmen deutet auf ein eher zurückhaltendes Publikumsurteil hin. 35 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Vertreter jener Komödien um Außenseiter in fremder Umgebung einordnen, die ihren Witz aus kulturellen Gegensätzen gewinnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Goodman als Ralph
- Peter O'Toole als Willingham
- John Hurt als Graves
- Camille Coduri als Miranda
- Richard Griffiths als Phipps
- Julian Glover als King Gustav
- Leslie Phillips als Gordon
- Judy Parfitt als Queen Katherine
- Joely Richardson als Princess Anna
- James Villiers als Hale
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Verfügbarkeit
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