Killerhaus (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Schmoeller |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-05-21 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karl Guenther vermietet Zimmer in seinem gepflegten Haus an mehrere junge Frauen: Jessica, aufstrebender Star einer Seifenoper, die lebhafte Sekretärin Harriet, die Pianistin Sophie, die eine wilde Beziehung mit ihrem Freund führt, und Lori, eine Studentin, die gerade in ein frisch geräumtes Zimmer eingezogen ist. Nachts hören die Mieterinnen ein beharrliches Klopfen aus dem Dachboden über ihren Zimmern. Karl spricht von Ratten, doch tatsächlich beobachtet er seine Mieterinnen heimlich von dort oben. Eine nach der anderen wird zum Ziel seiner Grausamkeit, jede muss eine erschreckende Prüfung durchstehen. Am Ende bleibt nur Lori übrig, die sich in den Dachboden wagt und dort dem wahren Wesen ihres Vermieters gegenübersteht.
Entstehungsgeschichte
"Killerhaus" entstand 1986 unter der Regie von David Schmoeller. In den Hauptrollen sind Klaus Kinski, Talia Balsam, Barbara Whinnery und Carole Francis zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller zeigt sich hier in einer klassischen Anordnung: ein einzelner Täter, ein geschlossenes Haus als Schauplatz, mehrere junge Frauen als potenzielle Opfer. Die Geschichte baut auf dem Kontrast zwischen der äußeren Ordnung des Hauses und dem, was sich im Verborgenen des Dachbodens abspielt. Dass die Mieterinnen unterschiedliche Lebenswelten mitbringen – Fernsehen, Büroalltag, Musik, Studium – schafft eine gewisse Bandbreite an Figuren, während die eigentliche Spannung aus der Frage entsteht, wer als letzte übrig bleibt. Die Rolle des Vermieters als beobachtender, kontrollierender Charakter steht im Zentrum der Anlage und prägt den Ton der Erzählung stärker als ein reines Schockkino es täte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Feld des Genres, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 1986 sind inzwischen fast vier Jahrzehnte vergangen, was den Titel klar in die Horrorproduktionen der 1980er Jahre einordnet, einer Zeit, in der Kammerspiel-artige Horrorfilme mit begrenztem Schauplatz und wenigen Figuren keine Seltenheit waren. Die Bewertung deutet auf eine durchwachsene, aber nicht verschwindende Wahrnehmung hin.
Bilder








Besetzung & Stab
- Klaus Kinski als Karl Gunther
- Talia Balsam als Lori Bancroft
- Barbara Whinnery als Harriet Watkins
- Carole Francis als Jessica Marlow
- Tane McClure als Sophie Fisher
- Sally Brown als Martha White
- Jack Heller als Alfred Lassiter
- David Abbott als Hank Storm
- Kenneth Robert Shippy als Josef Steiner
- Sherry Buchanan als First Victim (uncredited)
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Verfügbarkeit
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